Mehr gesunde JAHRE für STADT LANDSHUT und LANDKREIS LANDSHUT    

Landshut, 29.10.2026

Wie gesund sind die Menschen in und um Musterstadt?

Wie können Gemeinden, Städte und Landkreise die Gesundheitsfähigkeit stärken? Den Kommunen fällt dabei eine immer wichtigere Rolle zu, denn sie können ihre Bürgerinnen und Bürgern in ihrem Lebensumfeld am besten erreichen. Die AOK in Landshut liefert mit dem neuen Gesundheitsatlas einen Überblick zur gesundheitlichen Lage der Landshuterinnen und Landshuter und unterstützt dabei, für sie passgenaue und bedarfsgerechte Gesundheitsangebote zu entwickeln.

Konkrete Ansatzpunkte für Prävention

„Der Gesundheitsatlas für Landshut enthält auf Basis der AOK-Daten von 2024 und hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung, Aussagen über Krankheitsbilder, die in besonders hohem Maße vom Lebensstil oder dem Lebensumfeld der Menschen beeinflusst werden“, so Andrea Groß, Direktorin der AOK Landshut-Kelheim.

In Stadt und Landkreis Landshut leiden die Menschen am häufigsten unter Rückenschmerzen (Stadt Landshut 33,89 % und Landkreis Landshut 31,16 %) und Bluthochdruck (Stadt Landshut 31,17 % und Landkreis Landshut 30,73 %). Zum Vergleich: In ganz Bayern sind 31,07 Prozent von Rückenschmerzen und 29,75 Prozent von Bluthochdruck betroffen.

„Die Zehn-Jahres-Zeitreihen zu den Volkskrankheiten zeigen Trends und Veränderungen auf, die Auswertungen nach Alter und Geschlecht ermöglichen zusätzlich eine passgenaue Planung und Priorisierung von Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in der Region“ erläutert Johann Kaltenhauser, Beiratsvorsitzender der AOK Landshut-Kelheim und ergänzt: „Die AOK Bayern engagiert sich als regionale Krankenkasse vor Ort seit Jahren mit vielfältigen Angeboten in der Gesundheitsförderung, sei es im Kindergarten mit dem Präventionsprogramm JolinchenKids, mit der GemüseAckerdemie in der Schule, der umfassenden Betrieblichen Gesundheitsförderung oder mit Projektförderungen in den Kommunen.“

Angebote für Jung und Alt

Gegen die weit verbreiteten Rückenschmerzen hilft am besten, die Rückengesundheit so früh wie möglich zu stärken und sich in jedem Lebensalter so viel wie möglich zu bewegen.

Bluthochdruck ist der häufigste Risikofaktor für schwere Herzerkrankungen. „Hier helfen gesunde Routinen: Neben viel Bewegung und gesunder Ernährung spielen ausreichend Schlaf und ein gutes Stressmanagement eine wichtige Rolle“, sagt Andrea Groß. Das gleiche gelte für Adipositas (Übergewicht) und Altersdiabetes (Diabetes Typ 2). Beide Krankheitsbilder stellen ein erhebliches Risiko für Langzeitschäden und Folgeerkrankungen dar. 2024 haben sich 10,1 Prozent der AOK-Versicherten im Freistaat wegen krankhaftem Übergewicht ärztlich behandeln lassen. In Stadt Landshut lag der Anteil bei 11,85 % und im Landkreis Landshut bei 10,26 %. Bei Diabetes Typ 2 ist es besonders wichtig, die Blutzuckerwerte dauerhaft gut in den Griff zu bekommen, um Schäden und Risiken zu verringern. Während bayernweit 11 % der AOK-Versicherten ab 20 Jahren an Diabetes Typ 2 erkrankt waren, lag der Anteil in der Stadt Landshut bei 12,09 % und im Landkreis Landshut bei 12,23 %. Großes Augenmerk legt die bayerische Gesundheitskasse auf das Thema Depressionen und psychische Erkrankungen. In Stadt Landshut waren im Jahr 2024 13,72 % und im Landkreis Landshut 12,82 % der AOK-Versicherten von Depressionen betroffen, bayernweit waren es 12,8 Prozent. „Psychische Erkrankungen lassen die Arbeitsunfähigkeitszeiten im Berufsleben von Jahr zu Jahr steigen“, so Beiratsvorsitzender Johann Kaltenhauser. Hier engagiert sich die AOK mit zahlreichen Angeboten, unter anderem im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. „Ziel all unserer Präventionsaktivitäten ist es, dass die Menschen in Bayern mehr gesunde Jahre genießen können“, ergänzt Andrea Groß.

Bildtext:
Der neue GesundheitsatlasPRO der AOK hilft Kommunen, den Bedarf an Gesundheitsförderung einzuschätzen und zielgerichtet Angebote zu entwickeln. Hier bei der Übergabe (v.li. n.re.)
Robert Hekele, stellvertretender Direktor der AOK Landshut-Kelheim; Johann Kaltenhauser, Beiratsvorsitzender; Alfred Holzner, Landrat; Patricia Steinberger, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Landshut; Andrea Groß, Direktorin und Maria Ettl, Teamleiterin Markt und Gesundheit der AOK Landshut-Kelheim

 

Foto:

AOK Bayern / Anna Moritz

 

 

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