FREIE WÄHLER-Fraktion setzt Signale für erfolgreiche Jugendarbeit der Zukunft
Preidl: Wir möchten junge Menschen stärken und ihnen die Werkzeuge für ihre Zukunft an die Hand geben!
München. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion setzt sich ein für eine moderne, digitale und jugendgerechte Jugendarbeit – frei von überflüssiger Bürokratie und mit klaren Rahmenbedingungen für den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Mit ihrem Jugendempfang im Bayerischen Landtag hat die Fraktion am Freitag ein starkes Zeichen für die Zukunft der Jugendarbeit in Bayern gesetzt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie digitale Medien und Technologien verantwortungsvoll in der Jugendarbeit eingesetzt werden können – zum Nutzen junger Menschen und ihrer Verbände, die in Bayern besonders in der Fläche eine unschätzbare Arbeit leisten. Das Fazit des Abends war eindeutig: Erfolgreiche Jugendarbeit kann nur von der Basis aus funktionieren und nicht von oben verordnet werden.
„Die Lebenswelt von Jugendlichen ist heute untrennbar mit der digitalen Welt verknüpft. Deshalb muss die Jugendarbeit den digitalen Wandel aktiv mitgestalten“, betonte Julian Preidl, generationenpolitischer Fraktionssprecher, und unterstrich damit die zentrale Botschaft der Veranstaltung. „Wir wollen die Chancen digitaler Medien und Technologien als Werkzeug und Lerninhalt nutzen und gleichzeitig Risiken wie Desinformation entschlossen entgegentreten“, so der Abgeordnete aus Bad Kötzting. „Als Fraktion mit der größten jungen Gruppe im Bayerischen Landtag haben wir für uns den Anspruch, das Ohr stets nahe an den jungen Menschen in Bayern zu haben.“
Mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Verbänden und Praxis diskutierte Preidl über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in der Jugendarbeit. Ein zentrales Thema war die Stärkung der Beteiligungsrechte von Jugendlichen. „Wir FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag möchten, dass alle jungen Menschen sich aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft beteiligen können – was im analogen Leben gilt, ist für uns auch in digitalen Räumen selbstverständlich“, so Preidl. Gleichzeitig sprach er sich klar gegen ein pauschales Social-Media-Verbot aus: „Verbote allein lösen keine Probleme. Wir brauchen Aufklärung, Medienkompetenz und attraktive Alternativen.“
Der Bayerische Digitalminister Dr. Fabian Mehring betonte die Notwendigkeit, zu handeln: „Die jüngsten Wahlergebnisse zeigen eindrucksvoll: Die politische Mitte hat die jungen Menschen verloren. Um die nächste Generation neu für unsere Demokratie zu gewinnen, braucht unser Staat ein modernes Update. Dazu müssen wir junge Leute dort abholen, wo sie sind und sich informieren – im digitalen Raum und mit begeisterungsfähigen Themen.“ Auch die politische Kommunikation müsse sich laut dem Minister grundlegend verändern: „Wir Politiker müssen verständlicher erklären, besser zuhören und digital ansprechbar sein. Dabei dürfen wir den digitalen Kommunikationsraum nicht länger den Extremisten überlassen und müssen verstehen: Was einst die viel zitierte Stammtischhoheit war, findet heute großteils im Netz statt.“
Laut Niklas Schädler, Landesgeschäftsführer der Bayerischen Jungbauernschaft e.V. (BJB), fehle es bei der Jugend nicht an Initiative: „Junge Menschen wollen unsere Gesellschaft mitgestalten und Verantwortung übernehmen. Jugendverbände zeigen jeden Tag, wie das funktioniert. Dafür brauchen sie auch in Zukunft verlässliche Rahmenbedingungen, die erhalten und ausgebaut werden. Der Jugendempfang ist eine gute Gelegenheit, die Anliegen junger Menschen direkt in die Politik zu tragen, und ich hoffe, dass aus den Gesprächen konkrete Schritte entstehen.“
Philipp Seitz, Präsident des Bayerischen Jugendrings (BJR), fügte hinzu: „Junge Menschen wollen mitgestalten, dafür brauchen sie aber auch echte Beteiligungsmöglichkeiten und Orte, an denen ihre Stimme zählt. Der Jugendempfang der FREIE WÄHLER-Fraktion zeigt, dass Politik mit jungen Menschen ins Gespräch kommen möchte. Genau diesen Dialog mit jungen Menschen brauchen wir und insbesondere dann die konsequente Umsetzung ihrer Interessen.“

Digitalminister Dr. Fabian Mehring fügte hinzu: „Wer unsere Werte bewahren will, muss den Mut haben, seine Werkzeuge zu erneuern. Dazu gehören digitale Wahlen und eine innovative Verwaltung, die das Smartphone zum Rathaus in der Hosentasche macht, sodass Behördengänge zu jeder Zeit und von überall aus digital erledigt werden können.“ Ebenso eine Wirtschaftspolitik, die voll auf die Zukunft und deren Technologien setze, statt mit den Rezepten von gestern dem Wohlstand von heute nachzulaufen. Bayerns Jugend brauche bei alldem weder Belehrungen noch weitere Verbote – sondern frische Motivation und neue politische Köpfe, die wieder Lust auf Zukunft machen, statt sich mit Kritik an der Gegenwart aufzuhalten. Mehring formulierte eine klare Vision: „Unser Anspruch muss ein Land sein, das die Zukunft nicht nur ankündigt, sondern möglich macht!“
„Heute haben wir gezeigt, dass Jugendarbeit und Digitalisierung keine völlig getrennten Aufgaben einer Regierungsfraktion sein müssen“, resümierte Preidl. „Im Gegenteil: Mit der richtigen Strategie kann die Politik junge Menschen stärken und ihnen die Werkzeuge für ihre Zukunft an die Hand geben.“ Die FREIE WÄHLER-Fraktion werde sich weiterhin mit parlamentarischen Initiativen für dieses wichtige Thema einsetzen.