Zwei neue MITARBEITERINNEN zum JAHRESSTART

Der Hospizverein Landshut e.V. startet das neue Jahr gleich mit zwei neuen MitarbeiterInnen.

Sandra Schramm unterstützt ihre Kollegin als Gesprächsbegleiterin bei dem Thema Gesundheitliche Versorgungsplanung. Dieses Angebot ist relativ neu im Hospizverein Landshut, wird aber bereits in mehreren Seniorenheimen umgesetzt, sodass eine weitere Mitarbeiterin nötig war, um allen Anfragen entsprechen zu können.

Die Gesundheitliche Versorgungsplanung nach § 132 SGB V richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner in Seniorenheimen und Einrichtungen der Behindertenhilfe. Hier werden auf Wunsch intensive Gespräche darüber geführt, wie sich der oder die Einzelne die Behandlung am Lebensende vorstellt. Es werden neben den Angehörigen auch die Pflegekräfte und der Hausarzt oder die Hausärztin mit einbezogen. Ziel ist es, eine medizinische Über- oder Unterversorgung am Lebensende zu vermeiden.

Sandra Schramm hat als Pflegefachkraft die nötigen Voraussetzungen für diese Stelle und die Weiterbildungen zur Gesprächsbegleiterin bereits abgeschlossen. So können die weiteren Gesprächswünsche zügig umgesetzt werden.

Außerdem startet zum Jahresbeginn Thomas Ratjen als neuer Koordinator im Hospizverein Landshut. Auch hier ist die nötige Grundprofession als Diplom-Sozialpädagoge vorhanden und mit seiner Berufserfahrung im Haus International wird sich Thomas Ratjen vordergründig um den Bereich der kultursensiblen Begleitung kümmern. Schon lange wünscht sich der Hospizverein mehr Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund. „Gerade am Lebensende, wenn Sprache eh schon schwierig ist, wollen wir versuchen, Begleitung in Muttersprache anzubieten“, so Kunibert Herzing, Vorsitzender im Hospizverein Landshut, bei der Vorstellung der beiden neuen MitarbeiterInnen.

BU: Kunibert Herzing,1. Vorsitzender, Renate Clemens, Barbara Kollross, Sandra Schramm, Thomas Ratjen, Lisa Hinrainer, 2. Vorsitzende, Viktoria Hoheisel, Johannes Elas, Klaus Darlau (von links)

Bild: Maggie Dost-Reidel

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