Vortrag beim Naturwissenschaftlichen Verein Landshut e.V. über Orchideen, Enziane und Co.
Entlang des Isartals reihen sich zwischen Garching und Dingolfing auf Standorten mit „dürren“ Böden besondere Lebensräume aneinander, die viele seltene Pflanzenarten beherbergen. Neben den Trockenstandorten auf den Brennen sind dies die Auwälder, die Grasheiden der Schotterflächen und im Bereich um Landshut die Steilhänge mit ihren natunahen Wäldern. Insbesondere die Orchideen und die sogenannten „Alpenschwemmlinge“, aber auch die besondere Insektenfauna prägen den Wert dieser Flächen.
Dieter Nuhn hat diese Biotope seit Jahrzehnten besucht und zu verschiedenen Jahreszeiten die Flora erfasst. Er hat dabei Arten nachgewiesen, die für den Naturraum sehr selten sind. Seine Beiträge zur Flora von Bayern haben geholfen, für diesen Landschaftsraum ein Bild von der aktuellen Verbreitung der Pflanzenarten zu erhalten. Im Vortrag wird er besonders auf Rosmarin-Seidelbast (Heideröschen), Adonis-Röschen, Frühlings-Enzian, Herbst-Drehwurz, Rotes Waldvögelein, Bienen-Ragwurz oder Finger-Küchenschelle eingehen.
In den letzten Jahren wurde er vom Naturfotografen I. Nick Gornicky begleitet, der dabei mit seinen Fotos herausragende Pflanzenportraits geschaffen hat.
Der Vortrag findet am Mittwoch, dem 25. Februar 2026 um 19:30 Uhr in den Vortragssälen der Volkshochschule der Stadt Landshut, Obere Länd 41i, statt. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.
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Der Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) ist eine früher häufige, inzwischen sehr selten gewordene Pflanze.

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Der Frühlings-Enzian (Gentiana verna) wird im Volksmund auch Schusternagerl genannt.
Fotos: I. Nick Gornicky