Trauer sei immer individuell, erklärte Franz Wölfl (Vierter von rechts), Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Landshut, kürzlich bei der Vorstellung der neuen Trauerbänke auf dem Hauptfriedhof.
Während sich manche zurückziehen, fänden andere Trost in Gesprächen. „Nicht jeder Trauernde hat jemand, der ihm zuhört. Die Trauerbänke bieten Betroffenen die Möglichkeit, miteinander zu reden, Trost zu finden, aber auch Trost zu spenden“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz (Mitte). Wenn die Bänke gut angenommen werden, könne man überlegen, solche nicht nur auf den anderen städtischen Friedhöfen aufzustellen, sondern auch an anderen Orten in der Stadt. In einer zunehmend virtuellen Welt sei ein solcher „analoger Treffpunkt“ als Stätte der Begegnung für Menschen, die vielleicht nicht mehr trauern, aber einsam seien und das Gespräch suchen, immer wichtiger.
Auf Initiative von Birgit Würfel (Zweite von links), Schriftführerin des Beirats, hat sich der Seniorenbeirat für die Trauerbänke am Hauptfriedhof eingesetzt; Beiratsmitglied und Stadtrat Rudi Schnur (Dritter von links) trug das Anliegen schließlich an Oberbürgermeister Putz und Stephan Zellner (Vierter von links), Sachgebietsleiter Bestattungswesen, heran. Beschafft wurden die Bänke von der Stadt.
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Stadt Landshut