SINFONIEKONZERT des Sinfonieorchesters „PIETRO e PAOLO“

Das Sinfonieorchester „Pietro e Paolo“ gibt am Donnerstag, den 18. Juni 2026 um 20:00 Uhr ein Sinfoniekonzert im Audimax der Hochschule Landshut.

Auf dem Programm stehen Mozarts Ouvertüre zu Oper „Le nozze di Figaro“ und sein Konzert für Violine, Klavier und Orchester C-Dur KV 299. Für dieses Konzert, das von Victor Kissinie eigens für Gidon Kremer und Martha Argerich bearbeitet und mit drei neuen Kadenzen versehen wurde, besitzen Christoph Goldstein und sein Duopartner Johannes Beham (Klavier), die beiden Solisten des Abends, die exklusiven Aufführungsrechte. Nach der Pause erklingt Schuberts Sinfonie h-Moll, die „Unvollendete“. „Wir sind sehr stolz, dass wie dieses wunderbare Konzert von Mozart aufführen dürfen“, sagt der Dirigent Christoph Goldstein, „zudem bildet die ,Unvollendete‘ von Schubert einen wunderbaren Kontrast zur ausgelassenen Heiterkeit von Mozart.“ Bei Mozarts Konzert für Violine, Klavier und Orchester wird Goldstein den Solopart spielen und das Orchester leiten, wodurch die Aufführung eine besonders intensive kammermusikalische Dimension erhält.

Das Konzert findet im Audimax statt und beginnt um 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

 

Das Orchester „Pietro e Paolo“ steht allen musikbegeisterten Laien aus der Stadt und Region Landshut und darüber hinaus offen. In wöchentlicher Probenarbeit, immer montags um 18:30 Uhr im Pfarrsaal der Gemeinde St. Peter und Paul in Landshut, widmen sich die Musikerinnen und Musiker großen Werken der Orchesterliteratur, aber auch wunderbaren zu Unrecht unbekannten Werken. Getragen wird das Orchester von der Katholischen Hochschulgemeinde Landshut.

Der Dirigent des Orchesters, Christoph Goldstein, studierte Violine, Viola, Musikwissenschaft, Dirigieren und Musikpädagogik. Mit seinem Duopartner Johannes Beham konzertiert er in ganz Deutschland, im europäischen Ausland und bei bekannten Festivals wie den Europäischen Wochen Passau, der Ammerseerenade oder dem Internationalen Südböhmischen Musikfestival. In Landshut leitet er ein Sinfonieorchester und das Niederbayerische Kammerorchester, mit dem er etwa zusammen mit seinem Duopartner Konzertreisen durch Süddeutschland unternimmt. Christoph Goldstein spielt eine Violine des Florentiner Geigenbauers Gasparo Piattellini aus dem Jahr 1765 und eine Violine des Mittenwalder Geigenbauers Georg Klotz (1687–1737) sowie eine Bratsche des Füssener Geigenbauers Simpert Niggel (1710–1785). Zudem widmet sich Christoph Goldstein der Erforschung musikwissenschaftlicher und musikpädagogischer Fragestellungen. Im November 2024 hat er an der Universität Regensburg eine Dissertation über den Komponisten, Musikschriftsteller und Musikpädagogen August Halm (1869–1929) mit dem Titel „Halm giebt den Menschen neue Ohren. – Untersuchungen zu August Halms Biographie, Violinübung und kompositorischem Schaffen“ eingereicht. Die Arbeit wird 2026 im Bärenreiterverlag erscheinen. Christoph Goldstein publiziert regelmäßig in Zeitungen, etwa Neue Musikzeitung und Fachzeitschriften, beispielsweise Üben&Musizieren oder Diskussion Musikpädagogik und schreibt für Lexika wie Musik in Geschichte und Gegenwart.

Johannes Beham wollte bereits in seiner Kindheit nichts lieber tun, als Klavierspielen. Seinen ersten Klavierunterricht aber hatte er erst mit 12 Jahren. Bereits drei Jahre später besuchte er die Berufsfachschule für Musik in Plattling, um sich auf ein Klavierstudium vorzubereiten. Neben dem Unterricht an der Berufsfachschule nahm er Klavierunterricht beim renommierten Passauer Pianisten Peter Walchshäusl, der ihn intensiv auf die Aufnahmeprüfung für das Salzburger Mozarteum vorbereitete. Dort studierte Johannes Beham, bis er an das Pilsener Konservatorium in die Klavierklasse des Direktors Miroslav Brejcha wechselte, wofür er innerhalb weniger Monate tschechisch lernte. Nach dem Studium fand er den Weg zu einem ausgesprochen wichtigen Mentor, dem Pianisten Christoph Schmid. Neben der Musik liebt Johannes Beham Sprachen: Außer deutsch, englisch und tschechisch spricht er fließend spanisch und französisch, was die rege Konzerttätigkeit, die er ab 2021 gemeinsam mit seinem Duopartner Christoph Goldstein entfaltete überaus erleichtert, denn neben Konzerten im deutschsprachigen Raum konzertieren sie auch im benachbarten Ausland und bei bekannten Festivals wie den Europäischen Wochen Passau, der Ammerseerenade oder dem Internationalen Südböhmischen Musikfestival. Zudem ist Johannes Beham als Chorleiter und Organist tätig. Auch das soziale Engagement liegt ihm besonders am Herzen. Gemeinsam mit seinem Duopartner gibt er regelmäßig Benefizkonzerte für Organisationen wie das Kinderpalliativteam Niederbayern oder den Maltesern e.V., zudem konzertieren sie unter Trägerschaft der Europäischen Wochen Passau in sozialen Einrichtungen wie Seniorenheimen und Kliniken.

Fotos: Goldstein

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