Kirchweih mit Kirta am 18. Oktober von 10-16 Uhr
Allerlei regional Produziertes erwartet die Museumsbesucher am Kirchweih-Sonntag, den 18.Oktober beim Kirta im Freilichtmuseum Finsterau.
Ab 10 Uhr bieten Aussteller Handwerkskunst wie herbstbunte Türkränze und Allerheiligengestecke, selbstgesponnene Wolle, handgestrickte Socken, allerlei aus Filz, Dekoartikel, Nützliches, Holzwaren und Kräuterprodukte. Der Nase nach findet man die Stände mit Weihrauchspezialitäten und schonend hergestellten Naturseifen. Für das leibliche Wohl gibt es Gesundes sowie Schnäpse und Liköre aus heimischen Früchten. Am Steinbackofen am Kappl-Hof liegt schon das Schürholz bereit, um frisches Bauernbrot zu backen. Wer Glück hat, kann einen duftenden Brotlaib erstehen. Und im Tanzerhof gibt es frisch gebackene Krapfen und Striezel. Man kann zuschauen, wie die Krapfen „ausgezogen“ und anschließend im heißen Fett frisch ausgebacken werden.

Zwischen dem Kirta-Rundgang lockt die Tafernwirtschaft Ehrn mit besonderen Kirchweih-Gerichten. Im Café Heimat darf man sich bei einer Tasse Kaffee an frischgebackenen Kuchen und Torten erfreuen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von der Blaskapelle Annathal, die von 13 bis 16 Uhr vorm Salettl aufspielt.
Im Anschluss an den Kirta gibt es die Aufführung
Theateraufführung „Straubinger Totentanz“ am 18.10. um 16 Uhr
Am Sonntag, 18. Oktober 2026 findet eine Meditation der besonderen Art statt: die Aufführung des „Straubinger Totentanz“.
Der „Straubinger Totentanz“ von Matthias Pöschl (1924-2007). Eine Betrachtung eines Bilderzyklus im Friedhof St. Peter zu Straubing, zeichnet den Tod als Partner unserer letzten Zwiesprache: humorvoll, kraftvoll, direkt in niederbayerischer Mundart. Aber immer setzt er den Schlusspunkt – unüberhörbar, unerbittlich, unwiderruflich. Doch er ist nicht das Letzte. Er ist Tor zu neuem unsterblichem Leben.
Die Schwarzacher TheaterCompagnie von KiS-Kultur in Schwarzach spielt unter Leitung von Wolfgang Folger fünf „Bilder“:
Tod und Bauer, Tod und Totengräber, Tod und Wucherer, Tod und Klosterfrau, Tod.
„Die Degenberger“, eine a-capella- Frauenformation vertieft das Dargestellte mit Musik und Gesang aus dem reichen Schatz geistlicher Volksmusik.
Eintritt: 13.-Euro, zahlbar vor Ort an der Museumskasse
Bei der Theateraufführung handelt es sich um eine Begleitveranstaltung zur Sonderausstellung „Jetzt geht´s dahi“ im Eingangsgebäude des Freilichtmuseums.