PI-LANDSHUT meldet: Alkoholisierter RADFAHRER verursacht SERIE von STRAFTATEN und ANGRIFFE auf POLIZEIBEAMTE – DIVERSES

Drogen am Steuer: mehrere Verkehrskontrollen decken zahlreiche Fahrten unter Drogeneinfluss auf

LANDSHUT. Am gestrigen Sonntag haben polizeiliche Verkehrskontrollen in Landshut zu mehreren Feststellungen von Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt. Insgesamt wurden vier Personen – darunter drei Autofahrer und ein E-Scooterfahrer – kontrolliert, bei denen nachweislich Drogenkonsum vorlag.
Bereits gegen 21:00 Uhr kam es zu zwei Vorfällen im Stadtgebiet. Am Hascherkeller wurde ein 22jähriger Autofahrer aufgrund drogentypischer Auffälligkeiten kontrolliert. Ein Vortest ergab ein positives Ergebnis auf THC sowie Kokain. Kurz darauf, gegen 21:15 Uhr, wurde in der Podewilsstraße ein 24jähriger Autofahrer kontrolliert, bei dem ein Test auf THC positiv ausfiel. In beiden Fällen wurden entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet.
In der Veldener Straße unterzogen Beamte der Polizeiinspektion Landshut zudem einen 24jährigen E-Scooterfahrer einer Kontrolle. Der Fahrer räumte den Konsum von Cannabis ein. Zur weiteren Klärung veranlassten die Beamten eine Blutentnahme und leiteten ein Bußgeldverfahren ein.
Kurz vor Mitternacht kam es schließlich in der Christoph-Dorner-Straße zu einem weiteren Einsatz. Ein 24jähriger Autofahrer wies Anzeichen für einen vorausgegangenen Drogenkonsum auf. Ein durchgeführter Drogenvortest bestätigte den Konsum von Kokain. Auch gegen diesen Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Die Polizeiinspektion Landshut möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die Durchführung von Verkehrskontrollen, insbesondere in den Abend- und Nachstunden, eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit darstellt. Die rechtlichen Konsequenzen für die Beteiligten – die von Bußgeldern bis hin zu Fahrverboten reichen – werden derzeit bearbeitet.

Streit führt zu Festnahme

LANDSHUT. Nach einem Streit zwischen drei Männern kam es gestern, gegen 20:15 Uhr, am Bismarkplatz zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung, die zur Festnahme eines Beteiligten zur Folge hatte.

Aus bislang ungeklärten Gründen gerieten ein 22jähriger Syrer, ein 47jähriger Ukrainer und ein 40jähriger Ukrainer in einen heftigen verbalen Streit, der im weiteren Verlauf in eine körperliche Auseinandersetzung umschlug. Dabei verletzten sich zwei Beteiligte gegenseitig. Eine Person erlitt Kratzer und Rötungen im Gesicht, während die andere Person Schürfwunden an den Händen und eine blutige Nase davontrug.

Während eine der Personen auf eine medizinische Behandlung durch den Rettungsdienst verzichtete, wurde die andere Person durch die vor Ort eintreffenden Rettungskräfte medizinisch versorgt.

Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen konnten die Beamten der Polizeiinspektion Landshut feststellen, dass einer der Beteiligten aufgrund eines Haftbefehls gesucht wird. Der 22jährige Syrer wurde daraufhin verhaftet.

Gegen alle Beteiligten leiteten die Beamten ein Strafverfahren gefährlicher Körperverletzung ein.

Feueralarm im Bezirkskrankenhaus Landshut erweist sich als Fehlalarm

LANDSHUT. Gestern, gegen 19:15 Uhr, kam es aufgrund eines Feueralarms zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr in der Professor-Buchner-Straße im dortigen Bezirkskrankenhaus. Durch die eingetroffenen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr konnte schnell eruiert werden, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Ein Feuer oder eine Rauchentwicklung konnte nicht festgestellt werden. Im Nachgang konnten die Beamten der Polizeiinspektion Landshut ermitteln, dass ein technischer Defekt an der Brandmeldeanlage zum Fehlalarm geführt hat.

Unfall zwischen Auto und Motorrad auf der Konrad-Adenauer-Straße

LANDSHUT. An der Kreuzung Konrad-Adenauer-Straße und Breslauer Straße kam es gestern Abend zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden.

Nach vorläufigen Erkenntnissen befuhr eine 73jährige mit ihrem Pkw die Konrad-Adenauer-Straße und wollte nach links in die Breslauer Straße abbiegen. Zur gleichen Zeit überquerte ein Motorrad, besetzt mit dem 41jährigen Fahrer und einer 40jährigen Beifahrerin, die Kreuzung geradeaus. Um eine Kollision mit dem abbiegenden Auto zu vermeiden, musste der Motorradfahrer eine starke Bremsung einleiten. In der Folge verloren der Fahrer und die Beifahrerin des Motorrades die Kontrolle und stürzten.

Beide erlitten leichte Verletzungen in Form von Prellungen und Schürfwunden. Zur weiteren medizinischen Untersuchung wurden sie vom Rettungsdienst in ein Landshuter Krankenhaus verbracht. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe eines vierstelligen Eurobetrages.

Durch den Unfall kam es zu einer Ölspur auf der Konrad-Adenauer-Straße. Um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Landshut sowie der zuständige Straßenbaulastträger hinzugezogen.

Alkoholisierter Radfahrer verursacht Serie von Straftaten und Angriffen auf Polizeibeamte

LANDSHUT. Ein 31jähriger Rumäne hat in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Serie von Straftaten und mehreren Angriffen gegen Polizeibeamte ausgelöst. Der Tatverdächtige, der mehrfach aufgrund von Verkehrsverstößen und aggressiven Verhalten kontrolliert wurde, wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen.

Die Vorfälle begannen am Sonntag gegen 00:55 Uhr in der Benzstraße. Hier unterzogen   Beamte der Polizeiinspektion Landshut den Tatverdächtigen einer Verkehrskontrolle, da er offensichtlich betrunken mit seinem Fahrrad unterwegs war. Ein Alkotest ergab eine Alkoholisierung im strafbaren Bereich. Die Situation eskalierte, nachdem dem Tatverdächtigen die weiteren Maßnahmen eröffnet wurden. Er versuchte sich mehrfach der Kontrolle zu entziehen und kündigte an, Widerstand zu leisten. Bei der körperlichen Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten ein verbotenes Springmesser, welches sichergestellt wurde. Bei der anschließenden Fesselung des Tatverdächtigen leistete er Widerstand. Zudem beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und eine Beamtin belästigte er sexuell. Bei der Blutentnahme trat der Tatverdächtige mit den Beinen gegen die Polizeibeamten und spuckte sie an. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, entließen die Beamten den Tatverdächtigen.

Gegen 06:15 Uhr kam es zu einem weiteren Vorfall mit demselben Tatverdächtigen. Hier fiel er erneut in der Benzstraße auf, als er mit seinem Fahrrad entgegen der Fahrtrichtung und ohne Licht im Dunkeln fuhr. Bei der Anhaltung in der Siemensstraße stellten die Polizeibeamten erneut eine erhebliche Alkoholisierung fest. Ein Alkotest zeigte einen noch höheren Wert als beim ersten Mal an. Im Verlauf der Maßnahmen zeigte sich der Tatverdächtige zunehmend uneinsichtig und verbal aggressiv. Als die Beamten die notwendigen Maßnahmen zur Blutentnahme durchführen wollten, leistete der Tatverdächtige erneut körperlichen Widerstand. Er musste durch den Einsatz von unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht werden, um ihn mit Handfesseln zu sichern. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Serie von Übergriffen gegen die Polizeibeamten. Der Tatverdächtige beleidigte die Einsatzkräfte massiv. Zudem attackierte er die Beamten durch Spucken und versuchte sie durch Tritte zu verletzen.

Nach dem zweiten Vorfall wurde der Tatverdächtige in polizeilichen Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen zu den Vorfällen hat der Ermittlungsdienst der Polizeiinspektion Landshut aufgenommen. Dem Tatverdächtigen werden Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Beleidigung, sexuelle Belästigung und ein Vergehen nach dem Waffengesetz zur Last gelegt.

Eingeschlagener Brandmelder führt zu Einsatz

LANDSHUT. Am Samstag, gegen 21:15 Uhr, kam es Am Alten Viehmarkt im City Center Landshut zu einem Einsatz von Polizei und Freiwilliger Feuerwehr, wegen eines Feueralarms. Nach Erkundung durch die Freiwillige Feuerwehr stand schnell fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Die Beamten der Polizeiinspektion Landshut stellten im weiteren Verlauf einen offensichtlich vorsätzlich eingeschlagenen Feuermelder fest. Aufgrund dessen wird derzeit gegen unbekannt wegen Missbrauchs von Notrufen ermittelt. Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 0871/9252-0 bei der Polizei Landshut zu melden.

Foto:
Symbolbild/Pixabay

weitere Beiträge