Die RADIOFREQUENZABLATION: Neues THERAPIEVERFAHREN bei Schilddrüsenknoten

Vortrag in Zusammenarbeit zwischen den LA-Regio Kliniken und der vhs Vilsbiburg

Am Mittwoch, den 25. März, referiert Prof. Dr. Kirsten Lindner, Chefärztin der Klinik für Endokrine Chirurgie an der LA-Regio Klinik Vilsbiburg, zum Thema Radiofrequenzablation. Der Vortrag findet in Zusammenarbeit zwischen den LA-Regio Kliniken und der vhs Vilsbiburg in den Räumlichkeiten der vhs statt.

Nicht jeder störende Schilddrüsenknoten muss operiert werden. Die Radiofrequenzablation (RFA) ist die am häufigsten verwendete moderne Thermoablation – und eine wirkungsvolle Alternative. Sie ermöglicht eine sehr gezielte Therapie einzelner gutartiger Schilddrüsenknoten, die eine vermehrte Aktivität aufweisen (sog. heiße Knoten), lokale Beschwerden verursachen oder kosmetisch störend sind. Durch die Erwärmung des Gewebes verändert sich der Schilddrüsenknoten und wird so langsam vom Körper abgebaut, zumeist bis zu 70 Prozent. Vorteil der RFA: Da das gesunde Schilddrüsengewebe nicht mitbehandelt wird, sondern nur gezielt der betroffene Knoten, ist häufig danach keine Schilddrüsenhormoneinnahme notwendig. Wichtig für den Therapieerfolg ist die optimale und individuelle Therapieplanung. Chefärztin Prof. Dr. Kirsten Lindner spricht über die diagnostischen Voraussetzungen, den Ablauf und die Möglichkeiten der Radiofrequenzablation.

Der Vortrag beginnt am Mittwoch, den 25. März, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der vhs Vilsbiburg (Stadtplatz 30). Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung unter 08741/2503 oder info@vhs-vilsbiburg.de ist erforderlich.

Foto:

Michael Seidl

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