GEMEINSAM für den GRUNDWSSERSCHUTZ

Regierungspräsident Rainer Haselbeck zeichnet neue Partner des Projekts Wasserschutz-Weizen aus

Der Schutz von Trink- und Grundwasser beginnt auf den Feldern und reicht bis in die Backstube. Im niederbayerischen Projekt Wasserschutz-Weizen arbeiten Landwirte, Mühlen, Bäckereien, eine Konditorei, Bildungseinrichtungen und Wasserversorger gemeinsam an einem nachhaltigeren Umgang mit den Wasserressourcen. Regierungspräsident Rainer Haselbeck begrüßte beim traditionellen Jahrestreffen die neuen Projektpartner herzlich und zeichnete sie für ihren Einsatz zugunsten des Trink- und Grundwasserschutzes mit einer Urkunde aus. Zudem ehrte Haselbeck die Teilnehmer, die das Projekt seit fünf Jahren unterstützen.

„Der Schutz unseres Trink- und Grundwassers ist eine gemeinsame Aufgabe, die nur im Miteinander gelingen kann. Das Projekt Wasserschutz-Weizen zeigt eindrucksvoll, wie viele unterschiedliche Akteure gemeinsam Verantwortung übernehmen und konkrete Beiträge zum Schutz unseres Grundwassers leisten“, hob Haselbeck in seiner Begrüßungsrede das wertvolle Engagement aller Beteiligten hervor. Er dankte den Projektteilnehmern: „Sie sind der beste Beweis dafür, dass jeder etwas tun kann, damit auch kommende Generationen qualitativ hochwertiges und in ausreichender Menge vorhandenes Grundwasser haben.“ Zum Schluss machte Haselbeck deutlich, dass es auch auf die Verbraucherinnen und Verbraucher ankomme, durch den Kauf von Produkten aus Wasserschutz-Weizen die Initiative zu unterstützen und damit ihren Anteil am Grundwasserschutz zu leisten.

Die Initiative Wasserschutz-Weizen umfasst mit den 13 neuen Projektteilnehmern, von denen nicht alle zum Jahrestreffen kommen konnten, insgesamt 16 Landwirte, fünf Mühlen, 25 Bäckereien, zehn Wasserversorger, einen Konditor und drei Bildungseinrichtungen. Die Anbaufläche für Wasserschutz-Weizen ist auf 185 Hektar angewachsen. Zu Beginn waren es fünf Hektar.

Neu mit dabei sind:

Bäckereien

  • Bäckerei Edlfurtner aus Thyrnau im Landkreis Passau
  • Bäckerei Heidobler aus Teisbach/Dingolfing im Landkreis Dingolfing-Landau
  • Bäckerei Landshuter aus Haidmühle im Landkreis Freyung-Grafenau
  • Holzofenbäckerei Lorenz aus Schöllnach im Landkreis Deggendorf
  • Bäckerei Pangerl aus Hauzenberg im Landkreis Passau
  • Bäckerei Schnierle aus Regen im Landkreis Regen
  • Wellnessbäckerei Schreiner aus Haus i. Wald im Landkreis Freyung-Grafenau
  • Landbäckerei und Café Damböck aus Spiegelau im Landkreis Freyung-Grafenau
  • Bäckerei Kloiber Franz Junior aus Hinterschmiding im Landkreis Passau

Bildungseinrichtung

  • Berufliche Schulen Landshut Schönbrunn – Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung aus Landshut Mühle
  • Kolbeck Mühle aus Chamerau im Landkreis Cham (verarbeitet niederbayerischen Weizen) Landwirte
  • Ludwig Edlfurtner, Landwirt aus Thyrnau im Landkreis Passau
  • Günther Schlögl, Landwirt aus Ering im Landkreis Rottal-Inn
Bildunterschrift:
Gemeinsam für den Grundwasserschutz – Regierungspräsident Rainer Haselbeck (Mitte) hieß die neuen „Wasserschutz-Weizen“-Projektpartner herzlich willkommen.
Foto: Regierung von Niederbayern

weitere Beiträge