Insgesamt 16 Schulentwicklungsmoderatorinnen und -moderatoren, die kürzlich zertifiziert worden sind, gehen an den Start und stärken künftig die Schul- und Unterrichtsentwicklung an den Grund-, Mittel- und Förderschulen.
Nach eineinhalb Jahren intensiver Qualifizierung bringen sie frische Impulse, professionelle Moderationskompetenz und fundiertes Prozesswissen in die niederbayerischen Schulen. Bei einer feierlichen Urkundenübergabe vergangenen Mittwoch an der Regierung von Niederbayern würdigte der Leiter des Bereiches Schulen, Ralf Reiner (hintere Reihe, Dritter von rechts), das Engagement der Absolventinnen und Absolventen und betonte die wichtige Bedeutung ihrer künftigen Aufgabe: „Mit Ihrer erfolgreichen Zertifizierung übernehmen Sie eine Schlüsselrolle für die Weiterentwicklung unserer Schulen. Sie stärken mit Ihrer Kompetenz und Ihrem Einsatz die Qualität unserer Schulen nachhaltig und leisten einen entscheidenden Beitrag für gute Bildung und eine zukunftsfähige Schulentwicklung. Dafür danke ich Ihnen sehr herzlich.“
Schulentwicklungsmoderatorinnen und -moderatoren beraten, moderieren, begleiten und evaluieren schulische Entwicklungsprozesse, die sich im Rahmen von schuleigenen oder schul- und bildungspolitisch gestellten Aufgaben ergeben, darunter Medienkonzepte oder im Bereich der Leseförderung und digitalen Bildung. Ziel ist es, die Aufgaben wirksam, strukturiert und nachhaltig zu gestalten. Aktueller Schwerpunkt der Schulentwicklungsmoderation ist die Prozessbegleitung im Rahmen des Startchancen-Programms. Reiner unterstrich, dass Schulentwicklung ein kontinuierlicher Lernprozess sei, der Offenheit und Zusammenarbeit erfordere und nur im Miteinander gelinge. Den frisch qualifizierten Absolventen gab er mit auf den Weg, aktiv mitzugestalten und mutig neue Perspektiven einzubringen.
Foto: Regierung von Niederbayern