Gemeinsamer Besuch von Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach und Irlands Gesundheitsministerin MacNeill beim irisch-bayerischen MedTech Start-up Luma Vision in München
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Irlands Gesundheitsministerin Dr. Jennifer Carroll MacNeill haben am Montag gemeinsam das irisch-bayerische MedTech Start-up Luma Vision in München besucht.
Ministerin Gerlach betonte zu diesem Anlass: „Wir möchten Bayern zu einem der innovativsten und damit auch attraktivsten Standorte für Start-ups im Bereich Gesundheit, Pflege und Prävention ausbauen. Ich sehe mich dabei als Brückenbauerin auch über nationale Grenzen hinaus. Start-ups wie LUMA Vision zeigen eindrucksvoll, wie europäische Innovation funktioniert – wenn deutsche und irische Teams gemeinsam an wegweisenden Medizintechnologien arbeiten.“
Gerlach fügte hinzu: „Start-ups spielen schon heute eine maßgebliche Rolle bei der Überführung von Forschung in die praktische Anwendung – und damit für die gesundheitliche und pflegerische Versorgung der Bevölkerung. Wir unterstützen dabei Healthcare-Start-ups auch sehr konkret durch Förderungen, zum Beispiel das Ökosystem ‚Smart Health‘ an der Technischen Universität München oder die ‚Bayerischen Entrepreneurship Round Tables‘.“
Die Ministerin ergänzte: „Bayern und Irland beziehen für die Stärkung ihrer Gründer-Ökosysteme internationale Erfolgsmodelle mit ein. Musterbeispiel dafür sind in beiden Ländern universitäre Angebote, die auf dem Ansatz der international renommierten Stanford University aufbauen. Der neue transatlantische Masterkurs „Healthcare Innovation Program“ an der Technischen Universität München wurde von mir im letzten Jahr bei meinem Besuch an der US-amerikanischen Stanford University initiiert.“
Luma Vision ist ein irisch-bayerisches MedTech Start-up mit zwei Standorten: Dublin in Irland und eine 40-köpfige Forschungs- und Entwicklungsabteilung in München. Das Unternehmen entwickelt eine Bildgebungs- und Navigationsplattform für kardiologische Anwendungen wie zum Beispiel Herzrhythmusstörungen. Die Plattform soll Ärztinnen und Ärzten die für die jeweiligen Behandlungsschritte relevanten 4D-Bilddaten direkt im Katheterlabor bereitstellen und so eine vereinfachte Behandlung ermöglichen.