Ergolding.
Die CSU-Senioren trafen sich in den Ergoldinger Stuben zu einem Stammtisch über die bevorstehende Kommunalwahl.
Vorsitzende Renate Zitzelsberger begrüßte die Landratskandidatin Claudia Geilersdorfer sowie mehrere Kreistagskandidaten und freute sich über die starke Beteiligung. Geilersdorfer gab zunächst einen Einblick in ihren Lebenslauf und erläuterte ihre Motivation, für das Amt der Landrätin zu kandidieren. Die Werte, auf denen die Gesellschaft fuße, seien hart erkämpft worden, betonte sie, und es sei ihr Anliegen, diese zu bewahren. Als Stadt- und Kreisrätin habe sie in den vergangenen sechs Jahren umfassende Einblicke in die Aufgaben der Kommunen und des Landkreises gewonnen.
Die Tätigkeit als stellvertretende Landrätin in den letzten drei Jahren habe ihren Wunsch bestärkt, mehr Verantwortung zu übernehmen. Das Amt biete sowohl Herausforderung als auch Chance. Inhaltlich wolle sie den Zusammenhalt zwischen jungen Familien und Senioren stärken. Der Landkreis wachse weiter, und es sei wichtig, der Jugend eine bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen, damit sie in der Region bleibe und deren Zukunft sichere. Dazu gehöre auch die Schaffung bezahlbaren Wohnraums für alle Generationen. Mit Blick auf die seit Januar bestehende Krankenhausfusion betonte Geilersdorfer, dass es nun gelte, die Standorte zu erhalten und wirtschaftlich effizienter zu gestalten.
Der Beitritt zum Münchner Verkehrs- und Tarifverbund sei eine gute Grundlage, um das Nahverkehrsangebot schrittweise auszubauen. Im Falle ihrer Wahl wolle sie als „Brückenbauerin“ zwischen Bürgern, Betrieben und Kommunen wirken. Ebenso wichtig sei ein verantwortungsvoller Umgang mit den finanziellen Ressourcen, um die Handlungsfähigkeit des Landkreises und seiner Gemeinden zu sichern. Ziel müsse es sein, stabile Rahmenbedingungen zu schaffen und den Landkreis weiter voranzubringen. Sie wolle eine Landrätin sein, die Menschen und Generationen verbindet, erklärte Geilersdorfer.
Im Anschluss stellten sich die anwesenden Kreistagskandidaten vor: Josef Klaus, Renate Zitzelsberger, Luise Hausberger, Helmut Maier, Brigitta Denk, Stefan Pritscher, Maximilian Kiendl und Hermann Bauer sowie von der Jungen Liste Martin Huber und Jürgen Schindlbeck. Hierbei liegen die Schwerpunkte bei Gesundheit und Pflege, Wohnen, Bildung, Infrastruktur und Nahversorgung. Vor allem die Sicherstellung flächendeckender medizinischer Versorgung mit Erhalt unserer Krankenhäuser steht an oberster Stelle. Nach der Beantwortung offener Fragen gab Zitzelsberger noch wichtige Termine bekannt: die Kommunalwahl am Sonntag, 8. März, die Jahreshauptversammlung am Mittwoch, 18. März, sowie den dreitägigen Ausflug an den Bodensee vom 8. bis 10. September.