Mäßig besuchte Landshuter D U L T – dennoch herrscht Z U F R I E D E N H E I T

Dultchef Florian Margezeder: „Insgesamt können wir zufrieden sein“

Bei der obligatorischen Nachbesprechung der Landshuter Dult im Heppenheimer Festzelt, zogen die verantwortlichen Organisatoren und Veranstalter der Landshuter Dult, ein Resümee.

Gerade die beiden Freitage, die ansonsten die einträglicheren Dulttage sind, waren von schlechtem Wetter geprägt. Starker Regen vermieste den Dultbesuchern das so geschätzte Feuerwerk zu erleben. Diese mussten dann jeweils auf Samstag verschoben werden. „Es war die richtige Entscheidung“, meinte der neue Dultchef Magezeder, dass so etwas seines Wissens nach in der Geschichte der Landshuter Dult noch nicht gegeben hat.

Landshuter Dult 2027 wegen Landshuter Hochzeit absagen?

Alex Tremmel, der Festwirt von Soghie`s Schwemme meinte, man sollte sich schon heute Gedanken machen, wie man mit der Bartlmädult 2027 umgehen möchte. Ob es nicht besser wäre, sie gleich abzuschaffen. Unterstützung bekam er zu diesem Thema von Geschäftsführer der Brauerei Wittmann, Adrian Kell. Horst Heppenheimer, Festzeltbetreiber und Chef des Schaustellerverbandes gab diesem Vorschlag Kontra und wies darauf hin, dass es „unsere Dult“, wie er formulierte, bereits seit Jahrhunderten gibt, deutlich länger als die Aufführung der Landshuter Hochzeit. Für Heppenheimer sei dieser Vorschlag in keiner Weise akzeptabel.

Oberbürgermeister Thomas Haslinger beschwichtigte die verbale Auseinandersetzung mit dem Satz: „Die Dinge muss man sich in Ruhe anschauen“. Dass man darüber nachdenken muss, wie man von Seiten der Stadt Landshut der Bartlmädult unter die Arme greifen könnte, ist für den Oberbürgermeister klar. OB Thomas Haslinger räumte dieses Thema vom Tisch mit der Feststellung: „Wir halten an der Bartlmädult fest und das auch im Jahr der Landshuter Hochzeit“.

Die Vertreter der Blaulichtorganisationen waren sehr zufrieden mit dem Verlauf der Dult.

Kaum in Erscheinung treten mussten die Feuerwehrleute. Sogar die Security-Leute hatten weniger zu tun als während der Frühjahrsdult. Um 138 Versorgungen, meist Bagatellfälle, musste sich die Dultwache kümmern. Acht Patienten mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Der BRK-Kreisbereitschaftsleiter Florian Sommerer musste eine Veränderung mit Sorge feststellen. „Unsere Besucher werden immer jünger, die dem Alkohol huldigen und verfallen“!

Ein großes Lob gab es von den Beteiligten der Dult für die gute Zusammenarbeit und den guten Zusammenhalt auf dem gesamten Festplatz. Horst Heppenheimer ist sich sicher, dass die Schausteller auch in Zukunft wieder gerne nach Landshut kommen.

Fotos:
h.j.lodermeier

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