Im Rahmen des Jazzfestivals Horiziontinnen findet am 11.6 um 20 Uhr in der Rochuskapelle eine Aufführung des Stück „Im Narrenland“ von Taha Karem und Stephan Lanius statt.
Taha Karem zeigt gemeinsam mit Stephan Lanius anhand seiner eigenen Erlebnisse in Deutschland und ausgewählten Erzählungen von Mullah Nasreddin – ein orientalischer Till Eulenspiegel – wie vielschichtig das Leben spielt. Taha traf sich mit Neonazis, Mitgliedern der PEGIDA und anderen Menschen unterschiedlicher extremer Einstellungen.
Er hat sich mutig mit ihnen ausgetauscht und erstaunliche Dialoge geführt. Sein Ziel: festgefahrenes Denken und Handeln zu lockern und Raum für Neues entstehen zu lassen. Mit diesen Fragen setzt sich Taha Karem seit 25 Jahren auseinander. 1993 von Kurdistan nach Deutschland geflohen, steht er seitdem zwischen seiner eigenen und der deutschen Kultur.
Mullah Nasreddin ist eine legendäre Gestalt der orientalischen Tradition. Er bricht traditionelle Denkstrukturen und starre Vorurteile mit augenzwinkernden Kurzgeschichten auf. Beteiligte Künstler: Taha Karem – Daf, Erzählung und Stephan Lanius – Performance, Kontrabass. Das Konzept stammt von AsylArt e.V.
Mehr Infos gibt es unter www.haus-int.de oder Tel. 0871-31947480.
Der Eintritt ist auf Spendenbasis, Einlass ist um 19:30 Uhr.
Foto: Haus International e.V.