Aiwanger: „Der Minijob muss Minijob bleiben – zusätzliche Steuer- und Sozialabgaben würden ihn durch die Hintertür entwerten.“
Der Landes- und Fraktionsvorstand der FREIEN WÄHLER Bayern spricht sich entschieden gegen Pläne aus, Minijobs durch zusätzliche Steuer- und Sozialabgaben grundlegend zu verändern. Für die FREIEN WÄHLER ist klar: Der Minijob muss in seiner bisherigen Form erhalten bleiben. Eine schleichende Aushöhlung zulasten von Beschäftigten und Betrieben lehnen die FREIEN WÄHLER entschieden ab.
München. Der Landes- und Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER sowie bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger erklärt: „Der Minijob ist ein Erfolgsmodell. Rund sieben Millionen Menschen nutzen ihn – Studierende, Rentner, Eltern sowie Beschäftigte, die sich etwas hinzuverdienen wollen. Gleichzeitig ist er für Gastronomie, Handel, Handwerk, Landwirtschaft und viele mittelständische Betriebe unverzichtbar. Wer den Minijob mit zusätzlichen Steuer- und Sozialabgaben belastet, nimmt ihm seine Attraktivität. Macht nicht den Fehler, den Minijob zwar Minijob zu nennen, ihn am Ende aber so umzugestalten, dass er für Beschäftigte und Betriebe seinen Nutzen verliert. Mit der Abschaffung des Minijobs retten wir die Rente nicht, sondern setzen ein bewährtes Instrument für Millionen Menschen und unsere Wirtschaft aufs Spiel.“
Die FREIEN WÄHLER fordern stattdessen ein industrie- und wirtschaftspolitisches Umdenken. Arbeit muss sich wieder stärker lohnen und der Arbeitsmarkt flexibel bleiben. Der Minijob hat sich bewährt: Er schafft zusätzliche Verdienstmöglichkeiten, stärkt die Eigenverantwortung, wirkt Schwarzarbeit entgegen und gibt vielen Unternehmen den notwendigen Spielraum, um Personalengpässe flexibel abzufedern.
Aiwanger weiter: „Wir brauchen mehr Freiräume für die Fleißigen statt immer neuer Belastungen. Der Minijob hilft Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen. Wer ihn durch höhere Steuer- und Sozialabgaben unattraktiv macht, schafft ihn zwar nicht auf dem Papier ab – wohl aber in der Praxis. Bei dieser Debatte dürfen wir die Menschen nicht vergessen, die auf den Minijob angewiesen sind – und die Familien, denen dieser zusätzliche Verdienst hilft.“
Der Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Bayern, Hans Martin Grötsch, ergänzt: „Der Minijob ist für Millionen Menschen und viele Betriebe unverzichtbar. Bewährte Beschäftigungsmodelle dürfen nicht schleichend ausgehöhlt werden.“