Der Trauerbereich im Hospizverein Landshut e.V. wächst weiter.
Immer mehr Menschen, die einen schweren Verlust erfahren haben, wünschen sich Begleitung auf ihrem Weg durch die Trauer. Umso größer ist die Freude im Hospizverein über neun neu qualifizierte Ehrenamtliche, die ihre Ausbildung zur „Trauerbegleitung im Ehrenamt“ erfolgreich abgeschlossen haben und künftig die vielfältigen Angebote des Vereins unterstützen werden.
Sieben Monate lang setzten sich die Teilnehmerinnen intensiv mit den unterschiedlichen Facetten von Trauer und Verlust auseinander. Dabei wurde nicht nur gelernt, sondern auch viel miteinander geteilt: Es wurde nachgedacht, gelacht, manchmal geweint – und vor allem eine starke Gemeinschaft erlebt.
In insgesamt 80 Unterrichtseinheiten, verteilt auf vier Module, erwarben die angehenden Trauerbegleiterinnen fundiertes Wissen über Trauerprozesse, reflektierten eigene Erfahrungen und trainierten praxisnah ihre Gesprächs- und Begleitkompetenzen. Regelmäßige Intervisionsgruppen boten zusätzlich Raum für Austausch, Vertiefung und persönliche Entwicklung.
Konzipiert und geleitet wurde die Ausbildung von den Koordinatoren Renate Clemens und Klaus Darlau. Die Qualifizierung entspricht den Qualitätsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) sowie des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) und ist entsprechend zertifiziert.
Den feierlichen Abschluss bildete die Übergabe der Zertifikate durch den 1. Vorsitzenden Kunibert Herzing. In seiner Ansprache würdigte er das große Engagement der Teilnehmerinnen und dankte ihnen herzlich für ihre Bereitschaft, Menschen in einer besonders sensiblen Lebensphase zur Seite zu stehen.