Außergewöhnliche LEISTUNGEN mit BAYERISCHEM KLIMASCHUTZPREIS ausgezeichnet

Glauber: Innovative Ideen für den Klimaschutz

Für besondere Verdienste um den Klimaschutz hat Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber am 12.10. in München die diesjährigen Preisträger des Bayerischen Klimaschutzpreises geehrt. Glauber betonte: „Für wirksamen Klimaschutz braucht es gute Ideen, Mut und Menschen, die handeln. Diese außergewöhnlichen Leistungen wollen wir würdigen und verleihen deshalb den Bayerischen Klimaschutzpreis. Die drei heute ausgezeichneten Preisträger zeigen mit ihren innovativen Ideen eindrucksvoll, wie Klimaschutz in der Praxis gelingen kann. Die spannenden Projekte sind neue Leuchttürme für den Klimaschutz in Bayern.“ Mit dem Klimaschutzpreis würdigt das Bayerische Umweltministerium besonderes Engagement für den Schutz des Klimas oder die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Der Klimaschutzpreis ist in diesem Jahr mit insgesamt 15.000 Euro dotiert und wird 2026 zum sechsten Mal verliehen.

Vergeben wird der Preis sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen, Institutionen oder Vereine, die sich um den Schutz des Klimas oder die Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels besonders verdient machen. Die Ehrung wird an alle Preisträger gleichwertig und ohne Rangfolge verliehen. Die Preisträger erhalten eine Preisskulptur, einen Imagefilm zu Werbezwecken, der im Rahmen der Veranstaltung erstmals gezeigt wurde, sowie einen Setzling der Weißtanne. Eine unabhängige Jury hat die Preisträger aus mehr als 100 Vorschlägen ausgewählt. Organisiert wird der Wettbewerb durch die Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK).

Die Preisträger 2026 sind:

ClimateHub Netzwerk (Forchheim): Balkonien 25 (Preisgeld 10.000 Euro)

Im Rahmen des Projektes konnten sich über 750 Bürgerinnen und Bürger mit Hilfe von 120 Ehrenamtlichen in fünf Städten ihr eigenes Balkonkraftwerk aus gebrauchten, kostenlosen Solar-Panels bauen. Durch das Projekt werden die Energiewende und der Klimaschutz für alle Menschen zugänglich gemacht.

freiRAUMviertel gUG (München): freiRAUMviertel (Preisgeld: 5.000 Euro)

Das freiRAUMviertel erprobt seit 2019 klimagerechten Stadtumbau in München. Mit dem modularen Parklet-System schafft die Initiative mobile Begrünung und konsumfreie Begegnungsorte, um Hitzeinseln auszugleichen und vulnerable Gruppen zu unterstützen. Dabei wird ein Großteil der Arbeit durch Ehrenamtliche getragen. Durch das Projekt wird die Verkehrswende erlebbar und gesellschaftliche Akzeptanz für eine dauerhafte Transformation geschaffen.

power2move GmbH & Co. KG (Kempten): power2move (Sonderpreis ohne Preisgeld)

Die im Projekt power2move entwickelte Simulationssoftware macht die Elektrifizierung des Kemptener Stadtverkehrs planbar und realisierbar. Die Software ist auf ÖPNV und Logistikunternehmen übertragbar und kann damit die Mobilitätswende vorantreiben. In Kempten werden heute mit 27 Elektrobussen jährlich rund 1.700 Tonnen CO eingespart.

Bildbeschreibung: Gruppenfoto zeigt den Umweltminister Thorsten Glauber zusammen mit den Preisträgern des Bayerischen Klimaschutzpreises 2026

Foto:
stmuv.bayern

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