Knapp 1500 Gäste genießen herbstliches Markttreiben, traditionelle Schmankerl und zünftige Blasmusik
Finsterau. Der traditionelle „Kirchweih-Kirta“ im Freilichtmuseum Finsterau lockte auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher an. Knapp 1500 Gäste folgten am Kirchweihsonntag der Einladung und genossen einen abwechslungsreichen Tag mit traditionellem Handwerk, regionalen Köstlichkeiten und musikalischer Unterhaltung.
Über das gesamte Museumsgelände verteilt luden zahlreiche Stände zum Bummeln und Einkaufen ein. Das Angebot war vielfältig und reichte von herbstlichen Türkränzen, Körben, Holzwaren und Räucherwerk bis hin zu Keramik und weihnachtlicher Dekoration. Angesichts des immer wieder über das Gelände ziehenden Herbstwindes erfreuten sich auch die Stände mit selbstgenähten, bunten Mützen und Handschuhen großer Beliebtheit. So mancher Besucher nutzte die Gelegenheit, sich bereits für die bevorstehende kalte Jahreszeit einzudecken.




Krapfen, Striezel und frisches Bauernbrot heiß begehrt
Besonders großen Andrang gab es bei den Krapfenbäckerinnen. Sie verarbeiteten etliche Kilogramm Mehl zu den beliebten süßen Köstlichkeiten und kamen mit dem Ausbacken von Krapfen und Striezeln kaum hinterher. Auch vor dem Backofen am Kapplhof bildete sich eine lange Schlange, als die Brotbäckerinnen die frisch gebackenen Laibe aus dem Ofen holten. Das duftende Sauerteigbrot war so begehrt, dass leider nicht alle Interessenten ein Brot mit nach Hause nehmen konnten.
Auch darüber hinaus war für das leibliche Wohl der Gäste bestens gesorgt. Im Museumswirtshaus Ehrn standen die klassischen Kirchweihgerichte auf der Speisekarte, während das Café Heimat mit selbstgebackenen Kuchen und Torten lockte. Auf dem Museumsgelände ergänzten weitere Anbieter das kulinarische Angebot: Käse und Brezen, Pizza und sogar vegane Crêpes sorgten dafür, dass für jeden Geschmack etwas dabei war.
Zünftige Blasmusik vor dem Salettl
Für die passende musikalische Umrahmung sorgte ab 13 Uhr die Blaskapelle Annathal. Die „Hauskapelle“ des Freilichtmuseums ließ es sich auch heuer nicht nehmen, vor dem Salettl aufzuspielen und die Besucher mit traditioneller Blasmusik zu unterhalten. Die Klänge passten bestens zur herbstlichen Atmosphäre und zum geselligen Treiben auf dem Museumsgelände.
Mit dem Kirchweih-Kirta neigt sich das Veranstaltungsjahr im Freilichtmuseum Finsterau langsam seinem Ende entgegen. Ein besonderer Höhepunkt steht jedoch noch bevor: Am kommenden Samstag lädt das Museum ab 18 Uhr zur Langen Museumsnacht rund um Brauchtum und Aberglauben in den Rauhnächten ein. Dabei bietet sich die Gelegenheit, das Museum in einer ganz besonderen Atmosphäre und aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Nach den Herbstferien verabschiedet sich das Freilichtmuseum anschließend in eine kurze Pause. Ab dem 25. Dezember öffnet es wieder seine Pforten.