Landshuter Netzwerk bekommt den Bürgerpreis des Bayerischen Landtags

Das Landshuter Netzwerk wird mit dem Bürgerpreis des Bayerischen Landtags ausgezeichnet.

Dieser ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro versehen. Unter dem Leitthema „Lichtblickmacher – Ehrenamtliches Engagement für Psychische Gesundheit“ wurden 102 Projekte vorgeschlagen.

SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller unterstützte die Bewerbung des Landshuter Netzwerks, weil sie als dessen Beirätin miterlebt, wie Ehrenamtliche schon seit 30 Jahren hervorragende Arbeit für die psychische Gesundheit leisten. „Ich freue mich, dass die Jury meiner Empfehlung gefolgt ist“, sagt Müller und ist stolz, eine solche vorbildhafte Einrichtung in der Region zu haben. Sie sei immer wieder gerne zu Terminen dort und unterstütze die Arbeit ideell als Beirätin. „Die Ehrenamtlichen haben es verdient als „Lichtblickmacher einmal selbst im Licht zu stehen“, betont Müller. Vielen von ihnen sei das unangenehm, weil sie ihr Engagement für selbstverständlich erachten. „Aber das ist es nicht und deshalb verdienen sie Aufmerksamkeit und Anerkennung“, bekräftigt Müller.

Seit 1993 verfolgt der Verein das Ziel die Wohn-, Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten psychisch kranker Menschen zu verbessern. Darüber hinaus gibt es Angebote in den Bereichen Suchtberatung, Migrationsberatung und offene Seniorenarbeit. Mit der Auszeichnung erkennt der Landtag an, dass Ehrenamtlich hier einen wertvollen Beitrag bei der Unterstützung psychisch kranker Menschen leisten. Das Projekt hat den Beirat besonders beeindruckt, weil hier so viele Ehrenamtliche beteiligt sind – bis zu 130 Personen zwischen 25 und 80 Jahren nämlich. „Ihnen allen gebührt unser herzlicher Dank“, unterstreicht Müller. Auch die Zusammenarbeit mit dem Bezirkskrankenhaus hat die Jury lobend erwähnt. Am 23. Juni wird der Bürgerpreis im Maximilianeum überreicht.

Foto:
Thomas Gärtner

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