Niederbayern und Oberpfalz im Schulterschluss

Gemeinsame Tagung der Regierungen

Die Nachbarn Niederbayern und Oberpfalz wollen ihre gemeinsamen Interessen bündeln und künftig noch enger zusammenarbeiten. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Tagung der Regierungen in Landshut. Die Regierungspräsidenten Rainer Haselbeck (Niederbayern) und Walter Jonas (Oberpfalz) erklärten: „Die Krisen der letzten Jahre haben sehr deutlich gezeigt, wie wichtig unsere Zusammenarbeit über die Bezirksgrenzen hinweg ist. Ob es um Intensivbetten für Corona-Patienten oder die Unterbringung von Kriegsflüchtlingen geht – der direkte Draht hat oft geholfen. Diese gute Kooperation wollen wir in allen Geschäftsbereichen weiter ausbauen und vertiefen.“

Die Einstellung auf eine mögliche weitere Corona-Welle im nächsten Winter war ein Gegenstand der Beratungen. Die Regierungspräsidenten zeigten sich erfreut, dass die Staatsregierung eine gemeinsame Initiative aufgreift und wieder Mobile Teststationen zur Verfügung stellen wird. Auch die Möglichkeit, gegebenenfalls wieder Ärztliche Koordinatoren zur Steuerung von Patientenströmen einzusetzen, war ein Anliegen der Regierungen. Weitere Themen der gemeinsamen Sitzung der Führungskräfte waren unter anderem die Vorbereitungen für das nächste Schuljahr, der weitere Aufbau der Landwirtschaftsbereiche sowie die Umsetzung Flächensparoffensive der Bayerischen Staatsregierung in den beiden Regierungsbezirken.

BU: Regierungspräsident Rainer Haselbeck (2.v.rechts) und Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf (links) begrüßen die Nachbarn aus der Oberpfalz Regierungspräsident Walter Jonas (2.v.links) und Regierungsvizepräsident Florian Luderschmid (rechts) herzlich an der Regierung von Niederbayern.

Foto: Regierung von Niederbayern

 

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