Das Nasenhaar
Auf der Couch, der Fridolin,
sitzt Fernsehen schauend und neben ihm,
blickt seine Frau ihn dann und wann,
gar seltsam von der Seite an.
Und aus den Augenwinkeln spürt
er, dass sie was im Schilde führt,
und so, sich keiner Schuld bewusst,
sieht weiter Fernsehen er, mit Lust.
Da rutscht sie gar in seine Näh’,
dass sie ihn etwas besser säh’,
und Fridolin denkt ahnungslos:
Was hat sie nur? Was will sie bloß?
Dann an die Nase rasch ein Griff,
ein Festhalten, ein Ziehen, Kniff.
Ein Nasenhaar liegt auf der Couch,
sie war erfolgreich, doch er brüllt: „Autsch!“
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