„UNBEZAHLT, aber UNBEZAHLBAR!“

DJK-SV Mirskofen dankt Ehrenamtlichen auf Jahreshauptversammlung

Mirskofen. Mit 11 Sparten und Abteilungen bietet der DJK-SV Mirskofen ein breites Sportprogramm für Jung und Alt an. Damit das auch in Zukunft erhalten werden kann, investiert der Verein kräftig. Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins wurden die größten Projekte vorgestellt. Außerdem soll Basketball im Verein wiederbelebt werden.

Nach der Installation einer PV-Anlage samt Speicher ist nun die Sanierung des Fußballplatzes das Großprojekt des DJK-SV. Die Sanierung wurde notwendig, weil die Platzverhältnisse dauerhaft zu verbessern. Die nächste Baumaßnahme steht bereits an: Die veralteten und teils nicht mehr reparierbaren Flutlichtstrahler am Trainingsplatz werden durch LED-Scheinwerfer ersetzt. Zusammen sei das finanziell für den Verein natürlich eine Herausforderung, machte Vorstand Ludwig Lang deutlich. Dank Zuschüsse von Gemeinde, BLSV und Diözese könne der DJK-SV das aber stemmen. Hauptgrund, dass man derart kräftig investieren können, sei aber das durchgängig gute Wirtschaften des Vereins, so Lang. Dazu zu zähle insbesondere der große Einsatz der vielen Ehrenamtlichen. Gleich in welcher Funktion: Die Vorstände dankten allen ehrenamtlich Engagierten für ihren Einsatz das ganze Jahr hinweg: „Eure Arbeit für den DJK-SV ist zwar unbezahlt – aber einfach unbezahlbar!“

Nur aufgrund des starken Engagements der Mitglieder könne man das ganze Jahr hinweg nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich etwas bieten. Gerade das dreitägige Sommerfest, aber auch das alljährliche Weinfest oder die neue Faschingsparty generierten Einnahmen, die wiederum in das Sportgelände und die Abteilungen fließen würden.

Starke Jugendarbeit

Davon profitiere etwa die traditionell starke Jugendarbeit. Gerade die Fußballabteilung konnte im Jugendbereich deshalb nur Erfolge berichten: in jeder Altersklasse stelle man, in Spielgemeinschaften, Mannschaften, die noch dazu in den oberen Rängen mitspielten. Durch den großen Zulauf in der G-Jugend sei der Nachwuchs gesichert. Das Sorgenkind der Abteilung sei dagegen der Herrenbereich: Es fehlten verletzungsbedingt zu viele Spieler. Zusätzliche Spieler seien daher nicht nur herzlich willkommen, sondern auch dringend nötig, wie Abteilungsleiter Christian Wolf ausführte. Neue Spieler suche außerdem die Darts-Abteilung, um auch künftig drei Mannschaften im Spielbetrieb halten zu können, so Abteilungsleiter Martin Eckstein. Dem Appell schloss sich Erich Pichl von der Tischtennis-Sparte an: Ohne Verstärkung könne man die Sparte nicht aufrechterhalten.

Nahe am Mitgliederrekord

An einem Mitgliederrekord kratzt dagegen die Showtanz-Abteilung: Die Formation Girls verzeichnen 200 Tänzerinnen. An ihren Kapazitätsgrenzen sind weiterhin Kinderturnen und Leichtathletik, da der Zuspruch ungebrochen ist. Auch bei den Stockschützen sei die Beteiligung „einwandfrei“, so ein sehr zufriedener Abteilungsleiter Ludwig Holmer. Gleiches konnte Ingrid Hirschbolz über die Gymnastik-Sparte berichten. Seit Jahren im Aufschwung, wird die Volleyball-Sparte in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Ihr 40-Jähriges hatte dagegen die Tennisabteilung im letzten Jahr. Leiterin Margot Bauer konnte von einem Zulauf an jungen Tennisspielern und -spielerinnen berichten. Eine weitere gute Nachricht auf der Jahreshauptversammlung: Die Sparte Basketball soll wiederbelebt werden. Weitere Interessenten könnten sich ganz unverbindlich beim Verein melden, so Vorstand Lang. Fester Bestandteil der Versammlung war zudem die Ehrung verdienter Mitglieder [s. eigener Kasten].

Bildunterschrift: Auf der Jahreshauptversammlung ehrten die Vorstände des DJK-SV Mirskofen verdiente Mitglieder des Vereins.

Foto: Josef Amann.

Die Geehrten:

25 Jahre: Josef Amann, Sebastian Amann, Matthias Amann, Klaus Bäcker, Daniel Braun, Sebastian Eggerbauer, Thilo Eggerbauer, Dr. Renate Fuchs, Gerhard Greipl, Franziska Heitzer, Lukas Heitzer, Rosi Heitzer, Andreas Hundseder, Kevin Klapp, Heinz Kutsch, Ruth Kutsch, Rolf-Dieter Metzen, Elke Mießlinger, Franz Mießlinger, Karin Roski, Otto Roski, Armin Wölfl.

30 Jahre: Maria Brunner, Veronika Brunner, Stefan Dillinger, Hans Forster, Heidemaria Forster, Anita Forstmaier, Helmut Forstmaier, Edith Jarosch, Claudia Maxa, Christian Sigl, Matthias Sigl, Stephanie Sigl, Claudia Sojer, Josef Urban, Roswitha Urban.

40 Jahre: Renate Amann, Elisabeth Steinbrecher.

50 Jahre: Thomas Ragner, Josef Rieder.

60 Jahre: Georg Rederer.

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