Claudia GEILERSDORFER legte beim Abschluss der Kreis-CSU ihre ZIELE für den Landkreis dar

Die CSU im Landkreis Landshut beging in Rottenburg ihren Wahlkampf-Abschluss.

Der Ort war kein Zufall, sondern ein bewusstes Signal: Claudia Geilersdorfer möchte die Landrätin sein, die alle Teile des Landkreises zusammenführt. Das unterstrich die Kandidatin in ihrer Rede im vollbesetzten Saal des Gasthauses Eigenstetter.

„Ich möchte eine Landrätin sein, die zuhört und anpackt“, machte Claudia Geilersdorfer klar. Die stellvertretende Landrätin legte dar, was sie darunter versteht: Alle Beteiligten an einen Tisch bringen und ihre Anliegen anhören und im Anschluss Lösungen entwickeln, die tragfähig sind. Das könnten auch gerne kreative Lösungen sein, ermunterte Geilersdorfer. Zusätzlicher Mehrwehrt ihres Ansatzes: „So werden Entscheidungen auch transparent“, betonte die Landratskandidatin. Beim Zusammenführen unterschiedlicher Interessen helfe ihr die über 30-jährige Erfahrung als selbstständige Architektin, Unternehmerin und Stadtplanerin, führte Geilersdorfer aus. Hinzu kämen die Erfahrungen als Stadträtin und Kreisrätin sowie durch ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten. „Als stellvertretende Landrätin liebe ich diesen, unseren Landkreis. Ich kenne die Herausforderungen und die Chancen unserer Heimat“, rief Geilersdorfer den Gästen unter großen Applaus zu.

Die Krankenhauskämpferin

Das wurde bei Geilerdorfers thematischen Schwerpunkten deutlich: Den Fokus legte die Kandidatin etwa auf die flächendeckende Gesundheitsversorgung. Klar positionierte sie sich für den Erhalt aller Krankenhaus-Standorte: „Ich bin Krankenhauskämpferin.“ Für sie sei wichtig, dass die weitere Umsetzung der Krankenhaus-Fusion zusammen mit dem Personal der Krankenhäuser vollzogen werde. Der zweite Schwerpunkt: eine starke Wirtschaft. „Wir brauchen eine funktionsfähige Infrastruktur, kurze Wege, schnelle Daten und gut ausgebildete Fachkräfte. Als Vertreterin der freien Wirtschaft möchte ich Brückenbauerin sein zwischen unseren heimischen Betrieben und Verwaltung. Einer Verwaltung, die modern, bürgernah und serviceorientiert ist“, so die CSU-Kandidatin.

Prozesse optimieren

„Ein neues Landratsamt allein genügt nicht. Nutzen wir die Chance, Prozesse zu optimieren und zu digitalisieren. Damit entlasten wir die Landkreis-Mitarbeiter“, umriss Geilersdorfer ihre Ziele. Handlungsspielräume sollten genutzt werden: „Den Mitarbeitern werde ich hier explizit den Rücken stärken“, versprach Geilersdorfer. Das mache es für Verwaltung und Antragssteller gleichermaßen einfacher, schaffe Vertrauen in den Standort, ermögliche Investitionen und sichere Arbeitsplätze. Das sei dringend notwendig: „Mir ist es wichtig, mit den finanziellen Ressourcen unseres Landkreises verantwortungsvoll umzugehen. So bleiben wir handlungsfähig, wenn es darum geht unsere Aufgaben wie Straßen, Schulen, Krankenhäuser umzusetzen und unseren 35 Gemeinden eine stabile Haushaltslage zu ermöglichen“. CSU-Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner warb abschließend für Geilersdorfer: „Claudia Geilersdorfer hat nicht nur das Herz am rechten Fleck. Sie ist bodenständig, bürgernah und weiß, wo der Schuh drückt“, fasste Oßner zusammen. Auch die anwesenden Kreistagskandidaten nutzen ihre Zeit, um sich für die Landratskandidaten stark zu machen: Es sei an der Zeit für jemanden, der den Menschen im Landkreis Landshut wirklich zuhört, auf Augenhöhe begegnet und die Probleme ernst nimmt, so der Tenor.

Bildunterschrift: Mit einer großen, zentralen Abschlussveranstaltung leitet die CSU im Landkreis um Kreisvorsitzenden Florian Oßner (vorne Mitte rechts) in Rottenburg mit ihrer Landratskandidatin sowie stellvertretenden Landrätin Claudia Geilersdorfer (vorne Mitte links) in die Schlussrunde des Wahlkampfes ein – gekämpft wird letztlich aber bis zum finalen Wahltag.

Foto: Josef Amann.

 

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