Landshut muss sich, so der Vorsitzende des Seniorenbeirates Franz Wölfl weiter, zu einer seniorenfreundlichen Stadt auf der Basis einer gesamtheitlichen kommunalen Altenpolitik entwickeln.
Laut LZ vom 22.6.2026 soll, getragen von der AWO, auf dem Areal des alten Jugendwohnheimes an der Marienburger Straße ein „soziales Zentrum mit Tagespflege, betreutem Wohnen, Therapieräumen, einem Café an der Isar sowie geförderten Wohnraum“ entstehen.
Der Seniorenbeirat der Stadt begrüßt dieses Vorhaben der AWO. Es entspricht dem, was seine Mitglieder seit Jahren fordern. Ambulant betreute Wohngruppen sind einmal eine erfreuliche Alternative zum Altenwohnheim im klassischen Sinne. Zum anderen sind derartige Angebote für Senioren und Pflegebedürftige eine ausgezeichnete Gelegenheit, auch im Alter selbständig, eigenverantwortlich und sozial eingebunden wohnen zu können. Traudl Nuhn, stellvertretende Vorsitzende des Seniorenbeirates: „Ich wünsche mir sehr, dass andere Träger dem Beispiel der AWO folgen und die Stadt Landshut diese Vorhaben unterstützt, indem sie verlässliche Strukturen und Rahmenbedingungen schafft“.
Landshut muss sich, so der Vorsitzende des Seniorenbeirates Franz Wölfl weiter, zu einer seniorenfreundlichen Stadt auf der Basis einer gesamtheitlichen kommunalen Altenpolitik entwickeln. Insoweit besteht seitens der Stadt noch „viel Luft nach oben“. Es reicht nicht, einen Nahverkehrsplan zu verabschieden, am Seniorenpolitischen Gesamtkonzept „herumzudoktern“, die Erarbeitung städtischer Quartierskonzepte anzukündigen sowie das Stadtentwicklungskonzept „Step 2040“ lautstark zu beschließen. Notwendig ist vielmehr, die Pläne aufeinander abzustimmen und nicht den letzten Schritt (Step 2040) vor dem ersten (Quartierskonzept) zu tun, so Franz Wölfl.
„Der Seniorenbeirat stellt keine Forderungen ins Blaue hinein, sondern vertritt seine Anliegen auf Grundlage von Erfahrung und Sachverstand. Wir setzen uns mit den Themen fundiert auseinander, wissen also, wovon wir reden. Wir haben schon vor Jahren das Konzept ‚Mehr Lebensqualität im Alter‘ erarbeitet und dieses auch mehrmals an die Stadt herangetragen. Bisher leider vergebens“, so Traudl Nuhn und Franz Wölfl abschließend.