Berlin. Im Rahmen ihres Besuchs in der Bundeshauptstadt hatten 35 Schülerinnen und drei Lehrern der Staatlichen Realschule Landshut die Gelegenheit, mit dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) ins Gespräch zu kommen.
Dabei nutzten sie die Möglichkeit, neben politischen Themen auch persönliche Einblicke in den Werdegang und Alltag eines Politikers zu gewinnen.
Ein zentrales Interesse der Schüler galt der Frage, wie sich die Politik mit dem Privatleben verbinden lasse. Hier führte Oßner aus, dass die geringe Freizeit wohl der höchste Preis für das Bundestagsmandat sei. „Nachdem man bereits die Hälfte der Zeit in Berlin während den Sitzungswochen verbringt und zwangsläufig von der Familie und den zwei Kindern in der Heimat getrennt ist, kommen noch zahlreiche Termine – auch fast jeden Abend und an den Wochenenden – in den Wahlkreiswochen hinzu“, so der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CSU.
Politische Erfolge
Darüber hinaus interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für Oßners politischen Erfolge. „Wir investieren Milliardensummen in unsere Heimatregion. Vor allem in die Verkehrswege, so beispielsweise in den Ausbau der Straßen- und Schienenwege als auch in erneuerbare Energien sowie Technologien, wie beispielsweise in das Wasserstoffzentrum Pfeffenhausen“, so der Wirtschaftspolitiker. Dort werden nicht nur Investitionen von über 50 Millionen Euro angeschoben, sondern auch die nötige Infrastruktur für Forschung und Entwicklung rund um den Wasserstoff im Mobilitätskontext zur Verfügung gestellt. Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig die Arbeit eines Abgeordneten ist und wie eng politische Entscheidungen mit persönlichen Erfahrungen verknüpft sein können. Ein Informationsbesuch des Plenarsaals sowie der Kuppel des Deutschen Bundestages rundeten den Besuch ab.
Bildunterschrift:
Bundestagsabgeordneter Florian Oßner stellte sich den vielen Fragen der Landshuter Realschüler.
Foto: Gregor Strabel