MdB OĂźner steht Frauen Union Rede und Antwort
Auf Einladung der Frauen Union (FU) diskutierten der Bundestagsabgeordneter Florian OĂźner (CSU) und die FU-Vorsitzende und Europakandidatin Monika Voland-Kleemann im Rahmen eines Stammtisches mit Mitgliedern der Frauen Union Landshut ĂĽber aktuelle Themen in der Bundespolitik und welche Auswirkungen diese auf Europa und die Stadt Landshut haben. Gerade die ĂĽberbordende BĂĽrokratie sei ein Hemmschuh fĂĽr die deutsche Wirtschaft. EU-Vorschriften wĂĽrden jedoch vorgeschoben, um die eigene ĂĽberzogene, bĂĽrokratische sowie fehlerhafte Umsetzung der Ampel-Bundesregierung zu begrĂĽnden.
Reibereien schaden
Besonders beschäftigt den Infrastrukturpolitiker der anhaltende Streit in der Regierungsfraktion aus SPD, GrĂĽnen und FDP. „Diese permanenten öffentlichen Reibereien schaden dem gesamten Land. Nicht nur, dass wichtige Projekte gelähmt werden, auch das Ansehen der Politik leidet massiv“, so OĂźner. Konkret nannte er die Ausfinanzierungsprobleme groĂźer VerkehrsinfrastrukturmaĂźnahmen: „Beim Bahnausbau zwischen Landshut und Plattling ist nun der Freistaat mit einem Staatsvertrag eingestiegen, um das Projekt zu beschleunigen. Beim BundesstraĂźenbau ist dies wesentlich schwieriger, was sich nun auch beim Weiterbau der B15neu zeigt. Mit immer neuen Auflagen verzögert die Ampel diese wichtige Entlastungsachse fĂĽr die gesamte Region Landshut.“
Futter fĂĽr Populisten
Dies leiste Populisten und Extremisten Vorschub und schwächt langfristig demokratische Prozesse. Ein Thema, welches auch bei der nun anstehenden Europawahl von groĂźer Bedeutung sein wird. „Wir als CSU im Bundestag wollen durch starke inhaltliche Arbeit diesem Trend entgegentreten. Was wir brauchen, sind Lösungen und keine weiteren Problembeschreibungen“, forderte der Obmann im Haushaltsausschuss. Als Beispiele fĂĽr aktuelle Vorstöße der Union nannte er Reformen, um Arbeitnehmer sowie Unternehmer zu entlasten Wir brauchen Vorschläge, um die Arbeitsmigration nach Deutschland in geordnete Bahnen zu lenken. Aber wir mĂĽssen auch den Migrationspakt, den die EU nun endlich beschlossen hat, zeitnah umsetzen und illegaler Migration die Stirn bieten. „Die EU muss zuerst ihre AuĂźengrenzen sichern“, so Voland-Kleemann.
Abgesehen davon sieht der Haushaltspolitiker OĂźner die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands mit groĂźer Sorge: „Falls wir nun nicht alles daranlegen, Energie gĂĽnstiger zu machen und Leistung sowie Arbeit in unserem Land stärker zu belohnen, werden wir den Anschluss an die Weltspitze verlieren“ so OĂźner und Voland-Kleemann unisono.
Bildunterschrift:
Der Stammtisch der Frauen Union Landshut im regen Austausch zu lokal- und bundespolitischen Themen mit Bundestagsabgeordneten Florian OĂźner (3.v.re) und der Europawahlkandidatin und FU-Kreisvorsitzenden Monika Voland-Kleemann (4.v.re)
Foto:
FU Landshut