Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut tut Gutes – und das im doppelten Sinn.
Die Ehrenamtlichen leisten nicht nur rund um die Uhr Dienst für die Allgemeinheit, sie helfen auch noch Jahr für Jahr anderen Vereinen mit ihrem traditionellen Feuerwehr-Wandkalender. 2.000 Euro konnte die Landshuter Feuerwehr kürzlich an die „Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene“ (SAPV KJ) übergeben. Die Spende ist der Reinerlös aus dem Verkauf der Kalender. Die Druckkosten für die Kalender haben die diesjährigen Sponsoren (Elektro Ecker, Sanitär- und Heizungstechnik Nemela und Strobl Elektrotechnik) übernommen, die Landshuter Zeitung, die den Kalender gedruckt hat, übernahm zudem wieder die Hälfte der Druckkosten.
Der Kalender zeigt in zwölf Motiven die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut mit ihren ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -Männern. Verkauft wurden die Kalender von der Landshuter Zeitung sowie an zwei Tagen in der Vorweihnachtszeit an einem Verkaufsstand in der Landshuter Altstadt. „Wir waren jeweils mit einer Drehleiter vor Ort, was viele Feuerwehrfans angelockt hat“, erinnert sich Lisa Schnur, die den Benefizkalender 2022 ins Leben gerufen hat. Seither kommt der Erlös Jahr für Jahr einem anderen Landshuter Verein zugute. „Dieses Jahr war an unserem Spendenempfänger besonders, dass viele der Menschen, mit denen wir beim Verkauf ins Gespräch gekommen sind, leider gar nicht wussten, dass es die SAPV KJ gibt und was diese überhaupt tut“, so Schnur. Diese Erfahrung hat auch Katharina Meilke vom SAPV KJ schon oft gemacht: „Menschen sind überrascht, wenn sie erfahren, welchen Umfang unsere Begleitung hat.“ Umso mehr freut sie sich über die Spende und die Aufmerksamkeit für die Arbeit des SAPV KJ. „Unser Team ist dankbar, für die großzügige Spende. Diese wird eingesetzt für die beiden Musiktherapeuten und Teamfortbildungen“, so Meilke.
Die Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in Niederbayern hat ihren Sitz in der Kinderklinik St. Marien und ist ambulant in ganz Niederbayern unterwegs; sprich: die Ärzte, Pflegekräfte, Psychotherapeutin, Sozialpädagogen und Seelsorger fahren zu den Familien nach Hause. Dort bieten sie den Familien mit Kindern, die eine lebensverkürzende Diagnose haben und eine Heilung nicht möglich ist, eine ganzheitliche Palliativversorgung an. Ziel ist es, die Lebensqualität zu erhalten beziehungsweise zu verbessern.
Von links: Feuerwehrvorstand Andreas Kei, Katharina Meilke (Administration SAPV KJ), Lisa Schnur, SAPV KJ-Seelsorger Andreas Steinhauser, Stadtbrandinspektor Marin Dax sowie Stadtbrandrat Sebastian Öllerer.