Pflege, barrierefreies Wohnen und Nahversorgung im Fokus
Hohenthann. Beim Ü60-Frühschoppen im Gasthaus Vilser lud die CSU Hohenthann kürzlich zu einer besonderen Wahlversammlung speziell für alle Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre ein. Bürgermeisterin Andrea Weiß stellte dabei zentrale Vorhaben der Gemeinde im Bereich Soziales, Pflege und Wohnen vor.
„Die demographische Entwicklung zeigt uns, dass nach wie vor aktives Handeln notwendig ist – auch wenn wir im Bereich Pflege und Soziales schon viel entwickelt haben“, betonte Weiß. Ziel sei es, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen. „Unsere älteren Bürgerinnen und Bürger können, wenn sie nicht mehr alleine zu Hause leben können, in unserer Gemeinde bleiben.“ Nach vielen Jahren der Planung konnte 2023 in Hohenthann über einen Bauträger eine ambulant betreute Wohngemeinschaft mit zwei Einheiten à zwölf Wohneinheiten verwirklicht werden. Die Betreuung erfolgt über einen 24-Stunden-Pflegedienst und kann ab Pflegegrad 2 in Anspruch genommen werden. Ein weiteres wichtiges Anliegen sei die Schaffung barrierefreier Wohnungen – idealerweise in Verbindung mit einem örtlichen Pflegedienst oder einer Tagespflege. „Damit ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern, auch im Alter oder bei eingeschränkter Mobilität selbst bestimmt im vertrauten Umfeld leben zu können und entlasten dadurch auch Familien und Angehörige“, so Weiß.
Auch die Nahversorgung habe in diesem Zusammenhang eine große Bedeutung: Durch die Entwicklung vor Ort wurde die Ansiedlung eines Lebensmitteldiscounters möglich, wodurch zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf geschaffen wurden. Gemeinderatskandidatin Martina Krieger, selbst Direktvermarkterin, machte deutlich, wofür sie sich im neuen Gemeinderat einsetzen möchte: „Mir ist wichtig, dass die Landwirtschaft in unserer Gemeinde eine starke Stimme hat und regionale Lebensmittel weiterhin wertgeschätzt werden. Gleichzeitig möchte ich mich dafür einsetzen, dass Inklusion bei uns vor Ort selbstverständlich mitgedacht und gelebt wird.“
Foto: M. Ganslmeier