Neuwahl beim Freundeskreis Stadtmuseum mit Werkstattvortrag zur Abteilung Kultur
Treffender hätte Benedikt Schramm, Abteilungsleiter Kultur im Landshuter Rathaus, es im Salzstadel nicht formulieren können. In seinem Werkstattvortrag zum Thema „Herausforderungen, Potentiale, Perspektiven“ der Landshuter Museen gab er nicht nur Einblick in sein komplexes Arbeitsfeld als Kultur-Netzwerker, sondern zeigte ganz explizit die geplanten Geschehnisse im Museum auf.
Dazu gehört beispielsweise die Zusammenführung von 40.000 Bänden zur Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt im LANDSHUTmuseum. Das dort situierte Zentrum für Regionalkultur ist dann öffentliche Anlaufstelle für die Forschung. Der im Stadtrat einstimmig beschlossene Weiterbau des Museums ermöglicht dann auch die Öffnung hin zum Prantlgarten und einen Kulturcampus als Ort der Landshuter Stadtgesellschaft. Explizit bedankte Schramm sich beim Freundeskreis Stadtmuseum für dessen Power und Durchhaltevermögen seit 25 Jahren.
In Vertretung des Oberbürgermeisters bestätigte Stadtrat Hans-Peter Summer in seinem Grußwort den Baubeginn von Bauabschnitt zwei schon 2027. Die Fertigstellung des Museums und die damit verbundenen Möglichkeiten der Erinnerungskultur seien nicht nur bedeutend für die Stadt, sondern hätten Auswirkungen auf ganz Bayern. Das sei ein großes Verdienst des Freundeskreises: „Seine Gründung im Jahr 2000 war Gold wert.“
Unter der Wahlleitung von Notar Michael Trautner wurde der Vorstand aus Franz Schneider, Axel Holstege, Anke Humpeneder-Graf und Fritz Merk im Amt bestätigt. Zu den bereits an die Stadt überwiesenen 1,3 Millionen Euro, so Merk in seinem Kassenbericht, kämen in Kürze noch die schon zugesagten 650.000 Euro. Damit, so konnte der Schatzmeister aufzeigen, warteten dann jetzt schon weitere 300.000 Euro auf ihren Einsatz für den dritten Bauabschnitt in der Guthaben-Kasse des Freundeskreises.