WAHLABSCHLUSS der SPD PFEFFENHAUSEN beim Frühschoppen in OBERLAUTERBACH

Daseinsvorsorge als wichtiges Thema in der Gemeinde und im Landkreis

Bei einem Frühschoppen in der Schloßgaststätte Oberlauterbach läutete die SPD in Pfeffenhausen die finale Phase des Wahlkampfs ein. SPD-Vorsitzender Thomas Niederreiter freute sich über das große Interesse an Politik und Weißwürsten und stellte das Programm der SPD für die Gemeinderatswahl vor. „Wir verstehen uns als soziale Kraft in der Gemeinde, für die Bildung, nachhaltige Entwicklung und bezahlbarer Wohnraum wichtige Themen sind“, so Thomas Niederreiter, der seit 2011 Mitglied des Gemeinderats in Pfeffenhausen ist und hauptberuflich in der Deutschen Rentenversicherung arbeitet und dort auch als Personalrat wirkt. „Bezahlbarer Wohnraum ist für uns eine zentrale soziale Frage. Dazu gehört auch, dass wir die Bauverpflichtung auf 10 Jahre verlängern wollen, weil wir wissen, dass Baufinanzierungen heute mehr Zeit und Planung benötigen als früher“, führte er aus.

Mit ihm bewerben sich auf der Gemeinderatsliste die Angestellte Brigitte Amrhein, der Gastronom Kevin Dusl, Naomi Albiez, die als Produktentwicklerin arbeitet und Malermeister Andreas Brandstetter sowie der Fachinformatiker für Systemintegration Simon Neumann (Oberlauterbach), der Chemiker Felix Müller, gefolgt von Werner Zinner (Rentner) und dem Diplom-Agrar-Ingenieur Matthias Ernst, dem Angestellten Christian Löffler und dem Brauer und Mälzer Karsten Neumann (Oberlauterbach). Amrhein, Albiez, Niederreiter und Felix Müller kandidieren außerdem auch für den Kreistag. Die Liste wird mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller beendet, die dem Gemeinderat seit 2002 angehört.

„Zu Beginn der Briefwahlphase wird nun vielen Menschen bewusst, dass ihre Entscheidung gefragt ist und Veränderungen in der politischen Landschaft anstehen – und zwar an der obersten Führungsebene in unserem Landkreis Landshut“, spann Niederreiter nach der Kandidatenvorstellung den Bogen zur Kreistagswahl und zur Landratskandidatin Ruth Müller.

Diese verband ihre drei Hauptthemen mit ihrer beruflichen, ehrenamtlichen und politischen Vita und brachte ihre Kompetenzen auf eine einfache Formel: „30 Jahre Berufserfahrung in der Privatwirtschaft, 30 Jahre Kreisrätin im Landkreis Landshut und zwölf Jahre Abgeordnete im Bayerischen Landtag und dazu viel ehrenamtliches Engagement im kirchlichen und sozialen Bereich“. Für sie stehe die Wirtschaftspolitik an vorderster Stelle, denn der industriepolitische Schwerpunkt der Automobilindustrie wird sich nicht nur in unserem Landkreis verändern. Deshalb wolle sie zusammen mit den Unternehmen, den Beschäftigten, den Kammern und der Hochschule dafür sorgen, dass die gut qualifizierten Menschen auch weiterhin gut bezahlte Arbeitsplätze in unserer Region ausüben können. Es gebe einen Bereich, den wir in den letzten Jahren vernachlässigt hätten, führte Müller aus. Das sei alles rund um Zivilschutz, Katastrophenschutz und Verteidigung. „Hier finden in den nächsten Jahren die meisten Entwicklungen und Veränderungen statt und auch Forschungsgelder werden verstärkt hier investiert werden“, weiß Müller auch aus ihre Gesprächen mit Vertretern aus Hochschule, Wirtschaft, Bundesweher und den Ministerien. Überhaupt wolle sie sowohl bei der Wirtschafts- als auch bei der Energiepolitik im Landkreis Landshut viel stärker die Kompetenz der Landshuter Hochschule mit einbinden, machte Müller deutlich, die seit zwölf Jahren Mitglied im Kuratorium der Landshuter Hochschule ist und beispielsweise die Etablierung des Hebammenstudiengangs und des Medizincampus Niederbayern während ihrer Zeit im Gesundheitsausschuss im Bayerischen Landtag mit auf den Weg gebracht hat.

Durch die Fusion der Krankenhäuser sollten Synergieeffekte genutzt und Defizite reduziert werden. Wichtig sei ihr jedoch vor allem, den Beschäftigten weiterhin gute Perspektiven zu bieten und neue medizinische Angebote in die Region zu holen, etwa in den Bereichen Augenheilkunde, Dermatologie, Gesichtschirurgie oder Kinderwunschbehandlung.

Im weiteren Verlauf stellten sich auch die Kreistagskandidatinnen Rosamaria Schmid und Anita Gegenfurtner aus Rottenburg und Karin Hagendorn aus Hohenthann vor.   Thomas Niederreiter warb um Unterstützung für die Kandidierenden aus dem nördlichen Landkreis, um die Region gut im Kreistag zu vertreten.

Bildbeschreibung: Die Kandidierenden der SPD Pfeffenhausen mit den Kreistagskandidatinnen aus Rottenburg und Hohenthann beim Wahlabschluss in Oberlauterbach
Fotograf: Georg Thoma

weitere Beiträge