Jetzt für Händels „Messias“ bewerben
Wenn vom 12. Juni bis 19. Juli wieder die Landshuter Hofmusiktage stattfinden, steht neben Konzerten hochkarätiger internationaler Ensembles erneut ein besonderes Gemeinschaftsprojekt auf dem Programm. Unter dem Motto „Von Landshutern für Landshuter“ bringen engagierte Laienmusikerinnen und -musiker gemeinsam ein Meisterwerk der Musikgeschichte zur Aufführung: den „Messias“ von Georg Friedrich Händel in englischer Sprache.
Das Oratorium in drei Teilen zählt zu den eindrucksvollsten Werken der Barockmusik. Chor, Solisten und Orchester verschmelzen zu einem klanggewaltigen Ganzen. Für die Aufführung am Sonntag, 14. Juni, um 17 Uhr in der Kirche St. Margaret werden nun wieder Sängerinnen und Sänger sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten gesucht, die Freude am gemeinsamen Musizieren haben und über solide Notenkenntnisse verfügen.
Als Basischor wirkt der Konzertchor Landshut mit, als Basisorchester die Sinfonietta Essenbach. Die musikalische Gesamtleitung liegt in den Händen von Christoph Schäfer. Mittlerweile arrivierte Solisten aus der Region unterstreichen den lokalen Charakter des Projekts: Ulrike Malotta (Alt) und Jakob Schad (Bass) übernehmen zentrale Partien.
Probenstart im neuen Jahr
Seit Januar besteht die Möglichkeit, das Werk gemeinsam mit dem Basischor einzustudieren oder vorhandene Kenntnisse aufzufrischen. Die regulären Proben finden montags von 20 bis 22 Uhr in der Städtischen Musikschule Landshut statt. Ein Einstieg zum neuen Probenblock ist ab Montag, 2. März, möglich. Am 7. und 14. März gibt es zusätzliche Einstudierungsproben für Neulinge.
Wichtige Endproben sind für den 4., 11., 18. Mai sowie den 8. Juni jeweils von 20 bis 22 Uhr angesetzt. Die Generalprobe findet am Samstag, 13. Juni, in der Kirche St. Margaret in Landshut-Achdorf statt. Am Konzerttag selbst ist um 13 Uhr eine Anspielprobe geplant, bevor um 17 Uhr das Konzert beginnt.
Gemeinsam auf die große Bühne
Nach dem großen Erfolg des Mitwirkungsprojekts „Carmina Burana“ bei den Hofmusiktagen 2024 soll auch heuer dieses Format wieder zu einem Höhepunkt im Festivalprogramm werden. Viele Mitwirkende von damals berichteten begeistert von der besonderen Atmosphäre, dem Gemeinschaftsgefühl und der künstlerischen Qualität – zahlreiche Sängerinnen und Sänger haben sich bereits erneut angemeldet, weil sie diese Erfahrung noch einmal erleben möchten.
Ein besonderer Moment des Abends wird das weltberühmte „Halleluja“ sein. Der englischen Tradition folgend – der Legende nach erhob sich bei einer frühen Aufführung sogar der damalige König ehrfürchtig von seinem Platz – wird auch in Landshut das Publikum eingeladen sein, sich bei diesem Chorsatz zu erheben und so Teil dieses eindrucksvollen musikalischen Augenblicks zu werden.
Das Projekt verbindet musikalischen Anspruch mit regionalem Engagement und macht die Hofmusiktage zu einem Ereignis, das weit über das reine Zuhören hinausgeht. Wer mitwirkt, steht nicht nur auf der Bühne eines renommierten Festivals, sondern wird Teil eines lebendigen musikalischen Netzwerks aus ambitionierten Laien und erfahrenen Sängern und Musikern. So bietet sich die seltene Gelegenheit, eines der bedeutendsten Werke der Musikgeschichte in besonderer Atmosphäre zu erleben – als aktiver Teil eines Festivals, das für Qualität und Gemeinschaft steht. Wer den „Messias“ nicht nur hören, sondern selbst mitgestalten möchte, hat jetzt die Chance dazu.
Bewerbungen sind unter Angabe der Stimmlage beziehungsweise des Instruments per E-Mail an office@landshuter-hofmusiktage.de oder über das Online-Portal unter www.landshuter-musiktage.de/messiah-mitmachen möglich.
Foto: Landshuter Hofmusiktage
Nach der „Carmina Burana“ in 2024 präsentiert das Projekt „Landshuter für Landshut“ im Rahmen der diesjährigen Landshuter Hofmusiktage Georg Friedrich Händels „Messias“. Wer nicht nur zuhören, sondern dabei sein will, hat jetzt die Gelegenheit dazu.