Am vergangenen Samstag tauschten Mitglieder und Unterstützer des ÖDP-Stadtverbands Landshut Kugelschreiber gegen Greifzangen: Unter dem Motto „Ramadama“ befreiten zahlreiche Freiwillige das Isarufer im Stadtgebiet von achtlos weggeworfenem Müll.
Bei frühlingshaften Temperaturen kam eine beträchtliche Menge an Unrat zusammen. Neben klassischen Fundstücken wie Glasflaschen, Plastikverpackungen und unzähligen Zigarettenkippen fischten die Helfer auch Kuriositäten wie alte Metallteile und weggeworfene Kleidung aus dem Gebüsch.
„Es ist jedes Jahr aufs Neue erstaunlich, was alles in der Natur landet“, stellte Vorsitzender Heiko Helmbrecht fest. „Jede weggeworfene Flasche und jeder Plastikschnipsel, den wir einsammeln, schützt unsere empfindliche Flusslandschaft.“
„Der Schutz unserer Umwelt fängt vor der Haustür an“, erklärte Stadträtin Elke März-Granda, die selbst aktiv mitsammelte. „Es ist erschreckend, wie viel Mikroplastik und Schadstoffe durch diesen Müll in den Kreislauf der Isar gelangen kann. Mit unserer Aktion wollen wir nicht nur aufräumen, sondern auch ein Bewusstsein für den Wert unserer Naturräume schaffen.“
Ein fester Bestandteil der ÖDP-Tradition ist zudem der soziale Aspekt. „Uns ist es wichtig, dass die Aktion doppelt Gutes bewirkt“, erklärte Christine Ackermann. „Deshalb spenden wir auch diesmal das gesparte Verpflegungsgeld an eine soziale Einrichtung in Landshut.“
Die ÖDP bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich der Aktion angeschlossen haben. Der Stadtverband hofft, dass die Aktion dazu anregt, Abfälle künftig noch bewusster zu entsorgen, um die Lebensqualität an der Isar dauerhaft zu erhalten.
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ÖDP Landshut-Stadt