WELTBIENENTAG: SPD fordert SCHUTZ von HONIGBIENEN und will ARTENVIELFALT erhalten

Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war 2019 mit über 1,7 Millionen Unterschriften ein Meilenstein für den Naturschutz in Bayern.

Anlässlich des Weltbienentages am 20. Mai macht die SPD-Fraktion verstärkt auf die Bedeutung von Artenvielfalt und Naturschutz aufmerksam und hat dazu bereits eine Anhörung im Bayerischen Landtag durchgesetzt.

Die imkereipolitische Sprecherin Ruth Müller engagiert sich seit über zehn Jahren für Bayerns Imkerinnen und Imker und fordert, heimische Bienen noch besser zu schützen: „Bienen sichern unsere Lebensvielfalt und sind dabei auf ein funktionierendes Ökosystem angewiesen. Gleichzeitig sind Bienen immer mehr von Schädlingen, wie etwa der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina), bedroht. Um die Artenvielfalt zu erhalten und Biodiversität zu fördern, müssen wir unsere Honig- und Wildbienen deshalb langfristig besser schützen.“

Müller mahnt, den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Imkerei noch stärker in den Blick zu nehmen. „Die veränderten klimatischen Bedingungen stellen Bayerns Imker vor immer neue Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass wir die Imkerinnen und Imker vor Ort unterstützen, heimischen Honig kaufen und auch zu Hause auf dem Balkon oder im Garten für eine bienenfreundliche Bepflanzung sorgen.“

Anna Rasehorn, Sprecherin für Umwelt und Verbraucherschutz, spricht sich für eine grenzübergreifende Zusammenarbeit etwa von bayerischen und tschechischen Imkern aus, um noch gezielter auf neue Herausforderungen reagieren zu können: „Mit einem digitalen, grenzübergreifenden Austausch beispielsweise über Methoden zur Krankheits- und Schädlingsbekämpfung könnten Imkerinnen und Imker ihr Wissen und ihre Erfahrungen teilen und Probleme effizient und nachhaltig lösen. Damit können wir langfristig einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung leisten und damit Ernten und den Artenschutz verbessern.“

Auch auf dem Gelände des Bayerischen Landtags summt und brummt es: Müller hat sich vor zehn Jahren dafür eingesetzt, dass dort Bienenstöcke aufgestellt werden.

 

Foto:
Stefan Brix

 

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