Glauber: BAYERN warnt vor Stopp der ENERGIEWENDE

Datum: 03.04.2026

Scharfe Kritik an Reiche-Plänen

Angesichts globaler Krisen und weiter steigender Energiepreise warnt Bayern eindringlich vor einem Abbremsen der Energiewende durch den Bund.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber betonte dazu in München: „Die Energiezukunft ist erneuerbar. Erneuerbare sind Freiheitsenergien. Jede zusätzliche Windenergieanlage stärkt unsere Energieunabhängigkeit und macht uns krisenfester. Was aus Berlin kommt, ist das Gegenteil: Die Pläne der Bundeswirtschaftsministerin sind eine konkrete Gefahr für die Energiewende in Bayern. Wer jetzt bremst, verlängert unsere Abhängigkeit von teuren fossilen Importen – und das auf Kosten von Wirtschaft und Verbraucherinnen und Verbrauchern.“

Erst im März hatte Bayern im Bundesrat konkrete Maßnahmen gefordert, um die Windenergie bundesweit voranzubringen. Bayern hatte unter anderem eine zusätzliche EEG-Wind-Sonderausschreibung für 2026 vorgeschlagen. Glauber: „Unser Ziel ist klar: ein schnellerer und vor allem regional ausgewogener Ausbau der Windenergie an Land. Wir brauchen mehr Tempo, Verlässlichkeit und echte Energieunabhängigkeit – und keine politischen Bremsmanöver aus Berlin.“

Auf Kritik stößt auch die ab 1. April gültige Spritpreisregel. Stattdessen fordert Glauber strengere Kontrollen durch das Bundeskartellamt sowie staatliche Eingriffe bei überhöhten Spritpreisen.

Foto: ©.stmuv.bayern.de

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