„Schee war`s“ die LANDSHUTER FRÜHJAHRS-DULT und alle waren hoch zufrieden

Der neue Dultchef Florian Margezeder, die Festwirte, die Schausteller, die Stadtverwaltung sowie die Blaulichtorganisationen berichteten bei ihrer obligatorischen Besprechung zur 640. Frühjahrsdult im Widmannfestzelt sen. über eine sehr erfolgreiche Dult.

Margezeder führte weiter aus, dass man sich künftig daran messen lassen müsse.

Als schier einen Wahnsinn nannte es der Vorsitzende des Schaustellerverbandes Horst Heppenheimer und sprach von einem kaum bezwingbaren Andrang an den Fahrgeschäften. Heppenheimer war glücklich über das schöne Wetter das größtenteils an den zehn Tagen herrschte und wie er behauptete sei der Dultplatz, eingebettet in Isar und Burgtrausnitz, kaum wo anders so anzutreffen.

Nicht nur Heppenheimer sondern auch die Festwirte hatten viel Lob für die Verwaltung und das gute Verhältnis untereinander. Alexander Tremmel, der Wirt von Sophie`s Alm, merkte an, dass es bei anderen Volksfesten nicht selbstverständlich sei, sich untereinander zu helfen. Das gebe es nur auf der Landshuter Dult, meinte er. Zum großen Andrang bei der Frühjahrsdult hätten gerade die kaum angezogenen Preise einen großen Anteil gehabt.

Christian Buchner der Weinstadlwirt war von der positiven Stimmung der Dultbesucher begeistert. Sie lachten und waren glücklich, haben Bitte und Danke gesagt, so Buchner. Er war an Zeiten wie vor zehn Jahren erinnert. Franz Widmann sen. bemerkte ein anderes Verhalten der Dultbesucher. Dass die Samstage besser besucht waren als die Freitage verwunderte ihn und so war es heuer anders herum als früher gewesen. Gerade die disziplinierte Jugend trug dazu bei, dass es eine sehr ruhige Dult war. Diesem Urteil konnten sich auch Sina und Franz Widmann jun., die Betreiber des Festzeltes auf der Ringelstecherwiese anschließen.

Der Geschäftsführer der Brauerei Wittmann war voll des Lobes über die professionelle Zusammenarbeit, stellte aber ein verändertes Verhalten der Kunden fest. Es wurde nämlich weniger Bier getrunken. Ob die Ursache das Trinken von alkoholfreiem Bier die Ursache sei, konnte Adrian Kell auf Grund der noch nicht festgestellten Zahlen nicht benennen. Daniel Wernthaler, der stellvertretende Geschäftsführer des Brauhauses war ebenfalls sehr zufrieden mit der Frühjahrsdult und freut sich auf die Zukunft.

Abschließend bemerkte Oberbürgermeister Alexander Putz, dass er heuer einen voll besetzten Dultgottesdienst und einen Seniorennachmittag erlebt habe wie noch nie. Die Stadt war aber während der Dult genauso voll und das sagt aus, dass Leute die behaupten in der Stadt sei nichts los, nicht der Tatsache entspricht. Mit dieser Feststellung beendete OB Putz seine letzte Dultversammlung. Thomas Haslinger der Nachfolger von Oberbürgermeister Alexander Putz bedankte sich bei ihm im Namen der versammelten Runde und überreichte einen Dultmaskrug und ein gerahmtes Dultplakat. „Ich werde der Dult auch als Gast treu bleiben“, gelobte Putz.

Die Hilfsorganisatonen die bei der Dult tätig waren bilanzierten allgemein eine ruhige und friedliche Frühjahsdult.

-hjl-

Fotos: h.j.lodermeier

 

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